Spritzenhäuser
Altes Spritzenhaus
auch 1. Spritzenhaus
in der Holzhäuser Straße 11
(früher Hauptstraße am Obertor)
Das Haus ist 1810 (Beginn der Aufzeichnungen) im Brandkataster unter Hauptstr. 107 (jetzt Holzhäuser Str. 8) als bereits bestehendes "2-stöckiges Haus mit Schweinestall und Abtritt (Spritzenhaus)" eingetragen. Das Gebäude war früher das Armenhaus der Gemeinde. Seine heutige Form erhielt es durch einen Umbau 1879.
Neues Spritzenhaus

in der Nieder-Wöllstädter Straße 8
(früher Hauptstraße am Untertor)
In den Jahren zwischen 1840 bis 1850 wurden die Festungsmauer, das Ober- und Untertor sowie der Kriminalturm abgebrochen. Auf dem Platz des Untertores erbaute die Gemeinde im Jahr 1853 dann das 2. Spritzenhaus.
Mittleres Spritzenhaus
Der nicht mehr bestehende Anbau im Hof des Rathauses (früher Forsthaus) in der Hauptstraße diente der Aufnahme von Leitern und kleineren Gerätschaften.
Feuerwehrhaus in der Grabengasse
Als Folge des verheerenden Feuers von 1951 im Bereich der Klappergasse - Pfarrgasse wird in den Jahren 1952/53 für die Unterbringung der bisher auf 2 Spritzenhäuser verteilten Gerätschaften ein neues Feuerwehrhaus in der Grabengasse und für die Sicherstellung der Wasserversorgung im Brandfall ein Schwimmbad mit Verbindung zu der Zisterne neben dem neuen Feuerwehrhaus gebaut. Das Haus hat eine Garage mit 2 Stellplätzen, eine Werkstatt, Unterrichtsraum und Kleiderkammer.
Nach dem Fest 1975 wird das Feuerwehrhaus in Eigenhilfe renoviert, das Tor zur Weth wird zugemauert, die Holztore isoliert, eine Heizung und eine Dusche eingebaut. Und aus der alten Kleiderkammer wird eine moderne Küche.
1984/85 wird das Feuerwehrhaus erweitert und modernisiert. Die alte Betondecke über der Weth wird abgebrochen, eine stärkere Betondecke kann nun auch die Großfahrzeuge der Wehr tragen. über der Weth, die jetzt als Zisterne dient, wird eine neue Garage mit 2 zusätzlichen Stellplätzen gebaut, die alten Holztore werden durch Rolltore ersetzt, Dusche und Toilette werden erneuert.
