Kategoriearchiv: Meldung

Was tun, wenn’s brennt? Die Kita-Kinder wissen es jetzt!

Brandschutz-Erzieher der Rodheimer Feuerwehr verbinden Spaß mit Lernen – Demonstration mit dem „Rauchhaus“

Der Artikel ist am 5. Mai 2010 in der Wetterauer Zeitung erschienen und wurde uns freundlicherweise von Hr. Heßler zur Verfügung gestellt.

„Sonst sind sie nicht so brav“, sagt Iris Warmuth vom Kindergarten Regenbogen in Rodheim und lacht. Mit höchster Konzentration sitzen die Kindergartenkinder um ein Telefon herum und üben mit Feuerwehrleuten aus Rodheim, wie man einen Notfall richtig meldet.

Das Absetzen von Notrufen ist nur eine von vier Stationen, die die Kinder an diesem Morgen absolvieren. Jedes Jahr besuchen die Kita-Kinder, die zum Sommer in die Schule kommen, die Feuerwehr zur Brandschutzerziehung. Hier lernen sie einiges über die Arbeitsweise der Brandschützer, aber auch, wie man sich im Notfall verhalten sollte. „Wir bereiten uns gezielt vor und beschäftigen uns in der Woche vor dem Besuch mit dem Thema Feuerwehr“, erzählt Erzieherin Margit Klügl. Auch die Eltern bekommen bei einem Elternabend erklärt und gezeigt, was die Kleinen lernen und wie die Stationen aufgebaut sind.

„Die Feuerwehr ist natürlich etwas, was Jungen und Mädchen in diesem Alter gleichermaßen interessiert und fasziniert. Und es ist umso schöner für die Kinder, wenn wir nach der Themenwoche hierher kommen und sie die Sachen sehen und anfassen dürfen“, sagt Klügl.

Im Gerätehaus machen sich die Kinder mit der Kleidung der Feuerwehrleute vertraut und dürfen Helme und Jacken selbst anprobieren. „Ein Feuerwehrmann mit Atemschutz und voller Ausrüstung kann auf Kinder bedrohlich wirken. Hier machen sie sich damit vertraut, damit sie im Ernstfall keine Angst vor ihren Rettern haben“, erklärt Carsten Franz von der Rodheimer Wehr.

Außerhalb des Gerätehauses neben dem Bürgerhaus erkunden die Kinder in Gruppen ein Feuerwehrauto. Außerdem dürfen sie mit dem Schlauch spritzen.

Zum Abschluss zeigen die Feuerwehrleute den Kindern an einem selbst gebauten „Rauchhaus“, einer Art Puppenhaus mit Glasfront, wie sich Rauch bei einem Brand in der Wohnung verteilt. Dabei bekommen die Kinder gleichzeitig den Sinn eines Rauchmelders vermittelt und wie man die Rauchentwicklung in der Wohnung bei einem Brand eindämmen kann.

Bevor die Kinder sich auf den Rückweg zum Kindergarten machen, bekommt noch jeder eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Branderziehungsprogramm.

Quelle Bild und Text: Hr. Heßler / Wetterauer Zeitung

Kindermaskenball 2010

[imgdb=right|688|3/]Am Faschingssonntag fand wieder der traditionelle Kindermaskenball der Jugendfeuerwehr im Bürgerhaus statt. Um 14:11 Uhr wurde die Veranstaltung von Jugendwart Jochen Schneider und dem Spritzerpräsidenten Klaus Hagenreiner, offiziell eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits einige Kinder mit ihren Eltern im Saal eingefunden. Klaus Hagenreiner stand in der letzten Woche als neuer Sitzungspräsidenten der Spritzer auf der Bühne, bei den Kindern ist er jedoch bereits seit ein paar Jahren als Moderator des Kindermaskenballs bekannt. So verwunderte es nicht, dass er die Kinder wieder mit jeder Menge Spaß durch das Programm führte.

Die Kinder konnten im Bürgerhaus ausgelassen zur Musik von DJ Tobias Hagenreiner tanzen und toben. Die Jugendfeuerwehr hatte auch in diesem Jahr wieder verschiedene Spiele für die Kinder vorbereitet. So konnten die Kinder beim bekannten Eierlauf ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Beim Luftballonwettbewerb, der in diesem Jahr zum ersten Mal ganztägig statt fand, waren vor allem die großen Lungen der Mütter und Väter gefragt, um das Beste Ergebnis zu erzielen.

[imgdb=left|689|3/]Die Gruppe „Fantasy“ des TTSC Chapeau Claque führte ihren Tanz „Aloha Hawaii“ auf und begeisterte das anwesende Publikum. Die 5 bis 12 Jahre alten Tänzerinnen unter der Leitung von Silvia Full waren bereits bei der Spritzersitzung zu sehen und konnten dort ebenfalls mit ihrer gelungenen Darbietung überzeugen.

Nach einer kurzen Pause ging es mit der „Reise nach Jerusalem“ weiter. Aus den 11 angetretenen Kindern wurde nach mehreren Durchläufen die Gewinnerin ermittelt, die sich ihren Preis tapfer erkämpft hatte. Mit dem traditionellen Wurstschnappen wurde der Endspurt zum Rodheimer Kindermaskenball eingeläutet. Einige Eltern hatten als Kinder selbst schonmal unter dem großen Ring gestanden und nach den aufgehängten Würstchen geschnappt. Jetzt standen sie um den Ring herum und feuerten ihre Kinder kräftig an.

[imgdb=right|690|3/]Als die Jugendfeuerwehr gegen Ende der Veranstaltung nochmal die Bühne betrat, warteten die Kinder bereits geduldig davor auf den großen Bonbonregen. Als die Jugendfeuerwehr mit dem Bonbonwurf begann, warteten im Saal bereits viele fleißigen Hände darauf, die Bonbons wieder einzusammeln.

Am Ende verabschiedete Klaus Hagenreiner die Kinder und ihre Eltern und wünschte ihnen noch eine schöne Faschingszeit. Jugendwart Jochen Schneider dankte den Besuchern für ihr Kommen und allen beteiligten Helfern für die tatkräftige Unterstützung.

Mit Überlänge: Sechs Stunden Spaß in Roddywood – Spritzersitzung 2010

[imgdb=right|672|3/]Mit Tanz, Gesang und Büttenreden hatten die „Rodheimer Spritzer“, der karnevalistische Ableger der örtlichen Feuerwehr, wieder einmal ihr närrisches Publikum ins Bürgerhaus gelockt – diesmal unter dem Motto „Roddywood“. Bühnenbildner Benny Muhle und seinen Helfern war es erneut gelungen, die Bühne im Rosbacher Ortsteil in eine Fantasie-Landschaft zu verwandeln, die den legendären Hügeln der Filmstadt Hollywood kaum nachstand. Fast sechs Stunden lang herrschte hier „Gott Jokus“ im ausverkauften Haus, trefflich dirigiert vom neuen Sitzungspräsidenten Klaus Hagenrainer (der die Nachfolge von Dieter Röder angetreten hatte) und den beiden Zeremonienmeisterinnen Ina Spahn und Gisela Metzger. Auch die Rodheimer Weihnachtsmänner hatten die Vorbereitung tatkräftig unterstützt.

Als „wunderbaren Auftakt“ bezeichnete der Präsident die Tanzdarbietungen der drei Gardegruppen „Bumblebees“, „Little Devils“ und „Crazy Devils“, die gleich zu Beginn kräftig die Tanzbeine schwangen und ihre Zuschauer begeisterten. Die Trainerinnen Christin Neisel und Jasmin Friedrich hatten zusammen mit ihren Mädels ganze Arbeit geleistet und sind deshalb schon seit Jahren aus den Reihen der Rodheimer Karnevalisten kaum noch weg zu denken. Ob fesch in chicen Garderöckchen, hinreißend niedlich in weißen Nachthemdchen oder temperamentvoll afrikanisch mit üppigem Federschmuck auf dem Kopf – bei allen Darbietungen wurden sie reichlich mit einem verdienten Applaus bedacht. Mit viel Können und Souveränität legte auch das erst elfjährige Tanzmariechen Lisa Fuchs zur Musik von „Was machst du mit den Knien lieber Hans beim Tanz“ eine flotte Solo-Partie hin, und ihre „Kollegin“ Vanessa Janssen (9 Jahre) schien die Antwort darauf zu geben, was ein guter Tänzer wohl zu tun hätte: sie bewegen. „Wie wäre es schön, wenn wir das auch so könnten wie ihr“, kommentierte Präsident Hagenrainer anschließend das Gesehene. „Wir haben euch mit offenem Mund bewundernd zugeschaut“.

[imgdb=left|677|3/]Nicht weniger gelungen war der Auftritt der erst wenige Monate alten Tanzgruppe „Chapeau Claque Fantasie“, die sich unter der Regie von Sylvia Full auf eine Reise nach Hawaii begeben hatte. Neun Tänzerinnen im Alter von fünf bis zwölf Jahren wirbelten in ihren Hula-Kostümchen über die Bühnenbretter, und man konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie ihren „großen Schwestern“ vom TTSC, den „Chapeau Claque Magics“ vielleicht einmal dicht auf den Fersen sein könnten. Letztere begeisterten mit einem schmissigen „Can-Can“ alle im Saal und durften sich zusammen mit ihren Trainerinnen Monika Krämer und Marion Schaub über unzählige „Bravo“-Rufe freuen. Eine ganze, getanzte, Geschichte von einer Einladung in ein merkwürdiges Schloss ließen die Magics vor den Augen ihrer Zuschauer vorüberziehen – und zogen sie damit in ihren Bann.

[imgdb=right|680|3/]Aber was wäre Rodheim ohne Edeltraud Röder und ihre berühmten „Rodheimer Stepper“? Der Elferrat scheute sich nicht, die Darbietung der sieben taktsicheren Damen in der hiesigen Narhalla mit Auftritten anderer Tanzgrößen in der Frankfurter Alten Oper oder in der Jahrhunderthalle in Höchst zu vergleichen. Anfänglich umhüllt von Bühnennebel, tanzte sich die Tanzgruppe mit ihrem irischen Steptanz „Emotionen“ in die Herzen der Narren.

Doch nicht nur mit Tanzbeiträgen, sondern auch mit Büttenreden und Gesang bewiesen die „Rodheimer Spritzer“ die Vielseitigkeit ihrer Talente, die von einem begeisterten Publikum mit einem zufriedenen Selbstbewusstsein wahrgenommen wurde. Handgemacht und individuell, gepaart mit einem hohen örtlichen Wiedererkennungswert in den Pointen, ließen Johannes Schäfer (als urlaubsreifer Zeitgenosse) oder Max Karowski (als Auftraggeber für die Innenrenovierung seines Häusles) ihre Erlebnisse des letzten Jahres in aller Öffentlichkeit Revue passieren. Erfahrungen mit dem Finanzamt, die Debatten über Schweizer Konten, oder der Unterschied zwischen einem deutschen und einem polnischen Handwerker amüsierten die Zuhörer. Ina Spahn – dank der Ankunft eines erst zwei Monate alten Enkelkindes auch im wahren Leben nun frisch gebackene Großmutter – berichtete über ihre und ihres Mannes neue Rolle innerhalb der Familie, und zusammen mit Uschi Perle verriet sie vor allen Leuten, was Hausfrauen sich bei einem kleinen Plausch untereinander (und unter der vorgehaltenen Hand) so alles erzählen.

[imgdb=left|675|3/]Kräftig in die Nachrichtenkiste gegriffen hatte der ehemalige Sitzungspräsident Dieter Röder, der sich seine Rolle als Rodheimer Protokoller trotz beruflich bedingter, zeitlicher, Engpässe nicht hatte nehmen lassen. Bundes- und Kommunalpolitik nahm er aufs Korn, nahm kein Blatt vor den Mund, um die Beilwerfer-Attacke auf die Rodheimer Kitas zu kritisieren, freute sich über den neuen evangelischen Pfarrer Berger, und warnte Ortspolitiker davor, sich mit groß angelegten Aktionen am Ende nur „Spott und Hohn“ einzuhandeln. Ein deutlicher Seitenhieb in Richtung CDU, die als Konsequenz aus ihrer nicht immer kritiklos gebliebenen Öffentlichkeitsarbeit kürzlich ihre Vorstandsspitze im Stadtverband ausgewechselt hatte. Bürgermeister Detlef Brechtel hingegen durfte mit Röders Hilfe noch einmal nachzählen, wie viele Denkmäler er sich während seiner Amtszeit noch setzen wolle. „Der steigt noch zum Olymp hinauf, sein Thron im Himmel wird schon gebaut“, prophezeite der eifrige Protokoller.

Nicht gerade in den Olymp, aber doch in die Reihen jener, die sich in Rosbach den begehrten „Bürgermeisterorden“ verdient haben, wurde Röder im Anschluss an seinen Vortrag aufgenommen. Zahlreiche ehrenamtliche Tätigkeiten – nicht nur im karnevalistischen Bereich, und tatkräftig unterstützt durch die eigene Familie – würden Röders Lebens begleiten, so Bürgermeister Detlef Brechtel in seiner Laudatio.

[imgdb=right|684|3/]Die Showeinlage des Männerballetts („Hätte ich euch als „Big Wampies“ angesagt, hätte ich eure athletischen Körper wohl beleidigt“) verwandelte schmale wie dralle Männerhüften und -bäuche in die Gesichter von Schlümpfen, Fußballern oder Königen, und die Tanzgruppe „Roaremer Bouwe“ nahm das Publikum gemeinsam mit Jim Knopf auf die schon legendäre „Insel mit zwei Bergen“. Eins von vielen Highlights des Abends war Hans Henze mit seinen Stimmungsliedern. Er heizte dem Publikum mit Hits wie „Das ist Wahnsinn“ und „Heut fängt ein neues Leben an“ kräftig ein und bekannte sich dabei ungeniert als „Frauenheld“. Elf Frauen wollte er deshalb auf der Bühne um sich versammelt wissen. Eine von ihnen, die seiner Aufforderung folgten, war übrigens Rosbachs charmante Blütenkönigin Jessica I.

Der Text wurde uns freundlicherweise von Frau Halaczinsky zur Verfügung gestellt / Bilder: Carsten Franz

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Verbot von Himmelslaternen

[imgdb=right|664|3/]Innenminister Volker Bouffier: „Landesweites Verbot von Himmelslaternen zum Schutz vor Haus- und Waldbränden“
Verstöße gegen das Verbot können mit bis zu 5000 Euro Bußgeld geahndet werden

Wiesbaden. – Die Hessische Landesregierung wird das Entzünden von so genannten „Himmelslaternen“ verbieten. „Wir haben uns aufgrund der zunehmenden Zahl an Bränden, die durch diese Feuerlaternen entstanden sind, dazu entschlossen, ein landesweites Verbot auszusprechen“, sagte Innenminister Volker Bouffier heute in Wiesbaden. Angesichts der zunehmenden Bekanntheit der Himmelslaternen und dem vermehrten Einsatz etwa bei Hochzeiten und anderen Feierlichkeiten sei es in jüngster Zeit vermehrt zu Bränden gekommen, zuletzt an zwei Wohnhäusern in Dieburg. Dabei waren zwei Dachstühle zerstört worden. Es entstand ein Sachschaden von 250.000 Euro. „Wir wollen den Menschen nicht die Freude am Feiern verbieten, aber wir mussten aufgrund der Ereignisse abwägen und dem Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Bränden Vorrang geben“, sagte Bouffier.

Das Land untersagt den Start von Himmelslaternen per Gefahrenabwehrverordnung. Für die Verfolgung und Ahndung sind die örtlichen Ordnungsbehörden zuständig. „Wer gegen diese Regelung verstößt, muss mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 5000 Euro rechnen“, sagte Bouffier. Die Verordnung tritt in Kürze in Kraft.

Diese Vorschrift erfasst die „Himmelslaternen“, die in der Regel aus Reispapier gefertigt sind, wobei der Auftrieb des Leuchtkörpers durch eine offene Flamme bewirkt wird. „Aufgrund dieser Bauweise geht von den Laternen eine nicht unerhebliche Brandgefahr aus“, begründete Bouffier die Regelung. Zudem bestehe nach dem Aufstieg solcher Flugkörper keine Möglichkeit mehr, die Flugrichtung zu kontrollieren bzw. sicherzustellen, dass sie nicht in unmittelbarer Nähe von Häusern, Wäldern oder sonstigen Plätzen und Flächen niedergehen. Das könne insbesondere in der anstehenden trockenen Jahreszeit zu gefährlichen Bränden führen, so Bouffier.

Bisher hatten die Kommunen die Möglichkeit, in ihren Gefahrenabwehrverordnungen eigene Verbotsregelungen zu treffen. Aufgrund der aktuellen Ereignisse hat sich die Landesregierung entschlossen, ein landesweites Verbot auszusprechen.

Quelle: Pressemitteilung des HmdI

Weitere Links zum Thema:
FWnetz
HR-Online

Kurz gemeldet: Übung mit Feuerwehr Burgholzhausen

Am 28.08.2009 fand eine gemeinsame Übung der Feuerwehren Rodheim und Burgholzhausen im Rodheimer Wald statt. Da die Feuerwehr Burgholzhausen über keinen eigenen Wald in ihrem Ausrückebereich verfügt, wurde die Übung in Zusammenarbeit mit der Wehr Rodheim durchgeführt.

Die Ausarbeitung der Übung übernahm die Feuerwehr Burgholzhausen. Ziel der Übung war es eine Wasserförderung über lange Wegstrecken aufzubauen, sowie verschiedene Möglichkeiten zur Waldbrandbekämpfung auszuprobieren.

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Vatertag 2009

[imgdb=right|660|3/]Der diesjährige Vatertag fand am 21.05.09 wieder auf dem Hartplatz hinter der Erich-Kästner Schule statt. Auch wenn die Wettervorhersage nicht so ganz im Sinne der Feuerwehr war, so hielt das gute Wetter doch fast den ganzen Tag. Lediglich gegen Ende der Veranstaltung setze leichter Nieselregen ein.

Den Auftakt machte auch in diesem Jahr wieder der evangelische Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt, der durch den evangelischen Pfarrer Berger, den Posaunenchor und einige Feuerwehrkameraden gestaltet wurde.

Im Anschluss daran versorgte die Feuerwehr die Gäste mit Speisen und Getränken. Sehr beliebt war auch in diesem Jahr wieder die Erbsensuppe aus dem großen Küchenwagen. Bei den Steaks war der Andrang sogar so groß, dass gegen Nachmittag nochmal Nachschub geholt werden musste. Die Feuerwehrkameraden gaben ihr Bestes, um auch den letzten hungrigen Besucher satt zu bekommen.

Bewährt hat sich in diesem Jahr das große Zelt, in dem die Getränke ausgeschenkt wurden. Zum Einen hatte die Thekenmannschaft, im Gegensatz zu dem vorher eingesetzten Zapfwagen, so endlich genügend Platz zum Arbeiten, zum Anderen konnten sich die Besucher während des leichten Nieselregens trocken unterstellen.

Waldbrandübung der Rosbacher Feuerwehren

[imgdb=right|656|3/]Am Sonntag, den 26.04.2009 heulten in Rosbach und Rodheim gegen 09:00 Uhr die Sirenen und Meldeempfänger der Feuerwehrleute. Grund dafür war die geplante, gemeinsame Waldbrandübung der beiden Wehren, die dieses Jahr von Stadtbrandinspektor Clemens Harff ausgearbeitet wurde. Nachdem die Fahrzeugbesatzungen eingeteilt waren, und sich der stellvertretende Wehrführer aus Rodheim Klaus Kottwitz über Funk bei der Leitstelle Wetterau nach der Einsatzmeldung und dem Einsatzort erkundigte, wurde auf den Waldbrandkarten die Einsatzstelle gesucht. Diese Karten sind vor vielen Jahren extra von den Feuerwehren angefertigt worden, und zeigen neben den Schlagnummern, Wasserentnahmestellen, Rettungs- und Sammelpunkten auch die Anfahrtswege für die Großfahrzeuge, da viele kleinere Waldwege nicht zu befahren sind.

[imgdb=left|653|3/]Nachdem die Einsatzstelle in der Nähe des Eingangs zum Bundeswehrdepot im Wald gefunden war entschieden der stv. Wehrführer und der stv. Stadtbrandinspektor Ingo Schneider die Fahrzeuge zu dem Sammelpunkt „Hundeplatz am Köpperner Tal“ zu schicken. Die Rosbacher Feuerwehr fuhr ebenfalls diesen Punkt an. Das Mannschaftstransportfahrzeug der Rodheimer Wehr mit den beiden Führungskräften fuhr die Einsatzstelle zur Erkundung an, wo sie bereits von einem Waldarbeiter erwartet wurden. Der Waldarbeiter hatte ein Feuer auf einer Fläche von ca. 50 mal 70 Metern entdeckt und die Feuerwehr gerufen. Nachdem sich die Einsatzleitung ein Bild von der Lage gemacht hatte, bekam sie Hinweise auf eine zweite Einsatzstelle im Wald über Ober-Rosbach. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Fahrzeuge aus Rosbach unter Führung des stv. Wehrführers Björn Backes wurden aufgeteilt. Die neue Einsatzstelle wurde von Rosbacher Fahrzeugen übernommen, das Tanklöschfahrzeug mit 4500 Liter Wassertank blieb als Wasserspeicher bei den Rodheimer Kameraden. Die erste Einsatzstelle übernahm der stv. Wehrführer aus Rodheim und befahl seinen Gruppenführern das Feuer mit 2 Hohlstrahlrohren einzukreisen. Dazu wurde das Löschgruppenfahrzeug an die Einsatzstelle oberhalb der geteerten Straße befohlen, um hier den Löschangriff aufzubauen, eine Schlauchleitung an die befestigte Straße zu legen und dann zum Wasser tanken an die Autobahnunterführung an der Sang zu fahren. Das Tanklöschfahrzeug aus Rosbach wurde als Wassertank an die Einsatzstelle beordert und das Tanklöschfahrzeug Rodheim und das wieder vollgetankte LF aus Rodheim konnten Wasser von der Sang an die Einsatzstelle bringen.

Während des Einsatzes fing ein Baumstumpf durch Funkenflug Feuer, was zeigt, wie trocken der Wald ist und wie schnell durch einen kleinen Funken das trockene Holz auf dem Boden zu brennen beginnt. Daraufhin wurde die gesamte Einsatzstelle großräumig mit Wasser bespritzt, damit kein Folgefeuer entstehen kann und der Boden mit der Wärmebildkamera nach Hitzenestern abgesucht. Nach ca. 2 Stunden war für die erste Einsatzstelle dann Übungsende, die Rosbacher Kameraden hatten noch etwa 1 Stunde länger zu tun.

[imgdb=right|654|3/]Als Fazit der Übung kann man sagen, das die jährliche Waldbrandübung und die Ortskenntnis im Wald von entscheidender Bedeutung sind, um eine Einsatzstelle schnell zu finden und größeren Schaden zu vermeiden. Außerdem haben wir wieder gemerkt, das eine Kommunikation untereinander sehr schwierig ist, da unsere Funkgeräte durch schlechte Funkabdeckung und Geländeunebenheiten im Waldbereich schlecht bis gar nicht zu gebrauchen sind. Auch die Mobilfunknetze lassen hier deutliche Löcher entstehen, sodass auch die Kommunikation mit Handys nur an hochgelegenen Orten funktioniert. Die Wasserversorgung über den sogenannten Pendelverkehr mit Fahrzeugen zu sichern bleibt ein riskantes Unternehmen, wenn ein oder mehrere Fahrzeuge wegen z.B. einer zweiten Einsatzstelle oder technischen Defekts ausfallen. Die bessere Lösung wäre eine Wasserleitung aus dem nahe gelegenen Bundeswehrdepot gewesen, da man hier mehr Wasser her bekommen kann. Der Zugang zum Gelände ist jedoch für Übungszwecke seitens der Bundeswehr nicht erwünscht.

Als Abschluss des Tages gab es in Rosbach noch Gegrilltes. Am Abend gegen 19:45 Uhr sahen sich die beiden Wehren schon wieder, da in Rosbach zwei Keller mit Wasser voll gelaufen waren, und die Rodheimer Wehr zur Unterstützung gerufen wurde.

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Feuerwehr Rodheim mit neuer Vorsitzender

[imgdb=right|652|3/]Die neue Vorsitzende im Feuerwehrverein Rodheim heißt Nadja Röder. Das entschieden die Mitglieder bei ihrer Generalversammlung in der letzten Woche. Der bisherige Amtsinhaber Burghardt Süßmith hatte sein Amt (ankündigungsgemäß) nach 2 Jahren vorzeitig aus Altersgründen zur Verfügung gestellt. Offiziell war er auf 5 Jahre gewählt worden.

Man wäre aber nicht in Rodheim, wenn die Kontinuität in der Führungsspitze des Feuerwehrvereins nicht gewährleistet sein würde. Nadja Röder ist Mitte zwanzig und entstammt damit genau jener Generation, für die der scheidende Vereinschef Platz machen möchte. Stellvertreter bleibt Ingo Schneider, Schriftführerin Cornelia Lorenz und Kassenwartin Gisela Metzger.

„Ich will dazu beitragen, dass ein frischer Wind durch die Rodheimer Wehr weht“, sagt die engagierte junge Frau. Sie fand über ihren Mann vor rund 6 Jahren Interesse am Vereinsgeschehen. Dass ihr Amtsvorgänger für ihre künftige Arbeit schon entsprechende Weichen gestellt hat, freut sie sehr. „Wir haben bereits bei der Feuerwehrkerb im vergangenen Jahr feststellen können, dass die Rodheimer Wehr mit ihren neuen Konzepten in Sachen Öffentlichkeitsarbeit auf einem guten Weg ist“. Dies will sie fortsetzen.

Im Jahresrückblick fand Süßmith zahlreiche Gründe für die umfassende Zufriedenheit seiner Vereinskameraden. Spritzersitzung, Vatertag, 50-jähriges Jubiläum der Jugendfeuerwehr sowie das neue Kerb-Konzept trugen immer neue Früchte. Außerdem konnten Anschaffungen im Wert von etwa 7000 Euro gestemmt werden. „Einen Löwenanteil daran hatte die Renovierung unseres Küchenwagens“.

Auch im Jahr 2009 wollen die Rodheimer Floriansjünger auf sich aufmerksam machen. Die Vatertagsveranstaltung am 21. Mai auf dem Hartplatz neben der Erich-Kästner-Schule sowie die Feuerwehrkerb am 10. und 11. Oktober vor dem Feuerwehrhaus sollen Gäste anlocken. In der darauf folgenden Karnevalskampagne werden die Spritzer (die närrische Abteilung der Rodheimer Brandschützer) nach 11 Jahren nicht mehr mit Dieter Röder an der Spitze antreten. Nachfolger seit 1. April ist Klaus Hagenrainer.

Blieben noch die Ehrungen für langjährige Vereinstreue. Erich Blumenthal, Hans-Horst Seipp und Manfred Winkler sind schon seit 50 Jahren Vereinsmitglieder. Auf 25 Jahre blicken Bärbel Hildebrand, Alexander Albrecht, Frank-Wilhelm Müller, Stefan Schneider und Axel Steiner zurück.

Text: Fr. Halaczinsky

Jahreshauptversammlung der Einsatzabteilungen 2009

Rosbachs Feuerwehr weiterhin im Aufwärtstrend

[imgdb=right|649|3/]Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehren von Rosbach und Rodheim, zu der Stadtbrandinspektor Clemens Harff am Freitagabend ins Rosbacher Feuerwehrgerätehaus eingeladen hatte, war bestimmt von einem positiven Rückblick auf das vergangene Jahr, aber auch von Ehrungen und Beförderungen. Wieder einmal konnte die Einsatzabteilung einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. 99 Aktive – das sind fünf mehr als im Vorjahr – versehen derzeit ihren Dienst. Hinzu kommen 45 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 39 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung. „Zurückzuführen ist dies unter anderem auf eine gute Öffentlichkeitsarbeit, an deren Verbesserung in beiden Wehren stetig gearbeitet wird“, stellte Harff fest.

Auch hinsichtlich des Ausbildungsstandards gab Harff sich zufrieden. Insgesamt 66 Lehrgangsplätze auf Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule in Kassel wurden belegt. Darüber hinaus nahmen 6 Wehrleute in Burgholzhausen an der jährlichen „CSA-Gewöhnungsübung“ teil, weitere 41 besuchten die Atemschutzübungsanlage, und der Erste-Hilfe-Kurs wurde von 14 Mitgliedern aus beiden Wehren besucht. Alle Kurse müssen regelmäßig absolviert werden, um im Ernstfall zielsicher reagieren zu können. Hinzu kommen die Wehrübungen sowie die Unterrichts- und Übungsabende vor Ort.

[imgdb=left|650|3/]Bezüglich des Zustandes der Gerätschaften gab Harff sich ebenfalls zufrieden. „Sie werden durch unsere Gerätewarte und die Atemschutzbeauftragten bestens gepflegt und sind somit in einem tadellosen Zustand“, so Harff. Hier bekam er die Zustimmung von Kreisbrandinspektor Otfried Hartmann: „Bei der Geräte-Revision hat Rosbach/Rodheim eins der besten Ergebnisse im Wetteraukreis erzielt“, lobte er. Im Weiteren nannte er die Durchsetzung eines Rentenanspruchs für Wehrleute sowie die Einführung des Digitalfunks im Wetteraukreis als vorrangige Aufgaben für die nähere Zukunft. „Wir haben im Wetteraukreis eine der stärksten Funkversorgungen, aber im Zeitrahmen der Einführung sowie in der Einsatztaktik gibt es noch einige Ungereimtheiten“.

Bei den 63 Einsätzen, zu denen im letzten Jahr gerufen wurde, lag der Schwerpunkt auf den Unwettereinsätzen, vor allem im Stadtteil Rodheim. Allein bei der Schlammlawine am 30. Mai in der Breslauer Straße hatten 60 Einsatzkräfte rund 250 Stunden investieren müssen. Noch zeit- und personalaufwändiger waren allerdings ein Groß- und ein Flächenbrand Ende Juli in Ober-Wöllstadt, bei denen die Rosbacher Wehren ihren Wöllstädter Kameraden zur Hilfe kamen.

Bürgermeister Detlef Brechtel verwies auf die wachsenden Herausforderungen für die Einsatzabteilungen. „Die im Flächennutzungsplan vorgesehene Erweiterung der Wohn- und Gewerbeflächen um je 40 Hektar bedeutet auch für die Feuerwehr eine Erweiterung ihres Zuständigkeitsbereiches“, sagte er. Besonders im Bereich der Gewerbefläche könne dies mit einer neuen – auch technischen – Herausforderung verbunden sein.

Für die Jugendfeuerwehr legt Jugendwart Christian Winkler seinen Jahresbericht vor, in dem er auf ein ereignisreiches Jahr mit zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten verweisen konnte. Übungen, Freizeiten und die Unterstützung der Einsatzabteilungen bei Ortsfesten oder dem jährlichen Feuerwehrfest gehörten dazu. Mehr Zulauf würde man sich allerdings für Rodheim wünschen. „Auch 2009 wollen wir nicht nachlassen und uns stetig verbessern“, betonte er.

[imgdb=right|651|3/]Anschließend nahmen 5 aktive Rodheimer und 14 Rosbacher Wehrleute ihre Beförderungsurkunden entgegen. Den zweithöchsten Rang in der Beförderungsskala erreichten Stadtbrandinspektor Clemens Harff und der Rosbacher Wehrführer Roman Lack, die beide zu Oberbrandmeistern ernannt wurden. Mit dem goldenen Brandschutzabzeichen für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Wolfgang Oberhofer, Rainer Schmidt und Horst Günter ausgezeichnet, außerdem durfte sich die Wehr über drei Neuaufnahmen bzw. Übernahmen freuen (Martin Müller, Eva-Maria Michalik und Mark Fulle). FeuerwehranwärterInnen sind nun Katja Porebska, Pia Oberhofer und Frederik Moericke aus Rosbach. Feuerwehrmann/frau dürfen sich nennen: Eva Kirchler, Sebastian Goll, Thomas Zehe, Florian Weide und Alexander Tillmann aus Rosbach sowie Martin Müller aus Rodheim. Oberfeuerwehrfrau/mann sind Aleksandra Porebska und Jan Blecher aus Rosbach, Hauptfeuerwehrmann sind Franz Christoph, Johannes Schäfer und Marco Eckert aus Rodheim, Löschmeister sind Christian Winkler und Matthias Mauer aus Rosbach, und Hauptlöschmeister Klaus Kottwitz aus Rodheim.

Mit der Bemerkung „Ein bisschen Spaß gehört dazu“ meldeten sich am Schluss der Veranstaltung das langjährige Mitglied Karl-Heinz Wenzel zu Wort. Er hatte in den Archiven des Heimatgeschichtsvereins ein kleines Musiktheaterstück von August Simon aus Nieder-Rosbach gefunden, das dieser 1892 niedergeschrieben hatte. Darin geht es in heiterer Form um das Leben bei den Rosbacher Feuerwehrwehrkameraden. „Leider hat Simon keine Noten beigefügt, sonst hätte ich auch das Stück heute gesungen“, meinte Wenzel, dessen gesangliche Stärken auch über die Grenzen der Feuerwehr hinaus bekannt sind.

Der Text und die Bilder wurden uns freundlicherweise von Fr. Halaczinsky zur Verfügung gestellt.

5 x 11 Jahre – Jubiläumssitzung der „Spritzer“

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[imgdb=right|644|3/]Am Samstag, den 07.Februar 2009 veranstaltete die Karnevalsabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rodheim e.V., die „Spritzer“, ihre diesjährige Fremdensitzung, die gleichzeitig die Hauptveranstaltung anlässlich ihres fünfundfünfzig jährigen Jubiläums war.

Die heutigen Verantwortlichen, unter Leitung des Sitzungspräsidenten Dieter Röder, waren selbst von der hohen Jahreszahl überrascht und versuchten dem Programm einen besonderen Rahmen zu geben, was sich besonders in dem urzeitlichen Bühnenbild bemerkbar machte. Man hatte einen Vulkan zum Ausbruch gebracht und eine Steinwand mit römischen Zeichen bemalt. So wurde der Eindruck erweckt, dass die „Spritzer“ schon seit Urzeiten existieren und schon immer Karneval gefeiert haben. Dabei sind die „Spritzer“ die einzigen Überlebenden einer vereinigten Karnevalsgesellschaft von Feuerwehr, Gesang- und Sportverein.

[imgdb=left|643|3/]Das ist auch der Grund, weshalb wir besonders stolz darauf sind, so viele Jahre lang hervorragende Sitzungen veranstaltet zu haben, die bei fehlender Konkurrenz teilweise dreimal in einer Saison durchgeführt werden mussten. Aus den Mitgliedern dieser Abteilung haben sich immer wieder herausragende Kräfte gefunden, die heutzutage schon weit über die Grenzen von Rodheim v.d.H. bekannt sind. Selbst Tanzgarden sind aus ihr hervorgegangen.

Die diesjährige Veranstaltung wurde wieder einmal zum größten Teil von Kräften der aktiven Einsatzabteilung oder von ehemaligen Abteilungsangehörigen gestaltet. Es ist immer wieder umwerfend, was dieser Personenkreis, in den wenigen Monaten ihrer Vorbereitung, an Programm-Vielfalt zu Stande bringt, während er gleichzeitig seinen Feuerwehrdienst versieht. Sowohl die gesamte Technik, Regie, Ton, Beleuchtung, Bühnenaufbau und auch noch die Vortragenden, sowie das Männerballett und ein Jugendableger davon „Die Roaremer Bouwe“, sind oder waren wichtige Personen im Brandschutzbereich.
[imgdb=right|645|3/]Natürlich gehören auch passive Mitglieder der Feuerwehr zur Truppe der Karnevalisten. Allen voran die Familie Benedikt Muhle, die schon seit Jahren für die ausgefallene und sehr gelungene Bühnendekoration verantwortlich ist.
Den beeindruckenden Vulkan von diesem Jahr brachte Christian Jesch sowohl mit der raffinierten Beleuchtung als auch mit wunderbarer Musik zur vollen Wirkung und zum optischen Ausbruch. Das Publikum bedankte sich dafür mit starkem Applaus.
Sogar die Dankesorden der „Spritzer“ hat Benni Muhle viele Jahre schon entworfen und in diesem Jahr sogar aus vergoldeten Schieferplatten selbst hergestellt. Wir werden um so eine kreative Persönlichkeit schon seit langem beneidet.

[imgdb=left|647|3/]So erlebten die Besucher in der diesjährigen Prunksitzung Dieter Röder als Sitzungspräsident und als Protokoller, der außerdem seinen Rücktritt im elften Jahr seiner Präsidentschaft verkündete. Hans Eckert, besser bekannt als „Baci“, organisiert als stellvertretender Sitzungspräsident alle handwerklichen Arbeiten und ist der Mitbegründer und Trainer des „Männerballetts“. Ina Spahn stellte sich als nicht zu beneidender Schutzengel vor, Max Karowski war ein taschengeld-armer Schüler und Johannes Schäfer erklärte den Anwesenden wie schwer es ein Bauherr heutzutage hat. Klaus Hagenrainer und Uschi Perle führten ein Zwiegespräch von Frau zu Frau und Hans Henze sang Live aktuelle Karnevalsschlager.

Außerdem zeigten zum ersten mal zwei junge auswärtige Musiker in voller Lautstärke, was sie zu leisten vermögen. Die optischen Highlights wurden durch wunderbare Tänze der Tanzgarde Rodheim und des Tanz-und Twirlingsportclubs „Chapeau Claque“ gesetzt.
[imgdb=right|648|3/]Die „Spritzer“ sind stolz darauf, so wundervoll tanzende Unterstützung für ihr Programm zu haben. Das eigene Männerballett bewegte sich in schönen alten Rokoko-Kostümen nach Falcos „Rock me Amadeus“ und präsentierte im sexy Outfit das Schäferlied wofür es auch seinen verdienten tosenden Applaus erntete. Zum Schluss zeigten die „Roaremer Bouwe“ schön geschminkt in bunten Tierkostümen einen Tanz mit akrobatischen Einlagen nach Melodien vom Dschungelbuch und als Zugabe einen Bewegungstanz mit Baströckchen nach der Melodie von Madagaskar. Man darf den Auftritt als sehr gelungen betrachten. Die Ausmarschpolonaise endete dann in der wunderschön dekorierten Sektbar in der auch die Veranstaltung am frühen Morgen zu Ende ging.

Text: Detlev Schneider / Bilder: Carsten Franz

Kindermaskenball der Jugendfeuerwehr

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[imgdb=right|639|3/]Am Faschingssonntag fand der Kindermaskenball im Bürgerhaus statt, der schon seit über 20 Jahren von der Jugendfeuerwehr Rodheim organisiert und durchgeführt wird. Als um 14:11 Uhr die Türen aufgingen, strömten ca. 300 Gäste in den Saal, um das bunte Treiben mitzuerleben. Durch närrische Musik von „DJ Tobias Hagenrainer“ angeheizt konnte nach einer kurzen Begrüßung durch den Moderator das erste Spiel beginnen. Die Kinder mussten einen Eierlauf nach Jugendfeuerwehrart absolvieren, bei dem sie einen Helm mit daran befestigtem Löffel aufsetzen mussten. Auf den Löffel wurde der Ball gelegt, mit dem dann die Strecke vor der Bühne einmal hin und wieder zurück gelaufen werden musste. Nachdem Spiel wurde die Bühne und der Platz vor der Bühne zum tanzen und herum springen benutzt.

[imgdb=left|640|3/]Die Eltern konnten im Saal Platz nehmen und Kreppel und Kaffee vom Bürgerhauswirt genießen. Einige kamen auch in die Sektbar, in der die zwei Helfer Christoph Franz und Johannes Schäfer aus der Einsatzabteilung die Gäste bewirteten.

Die beiden Jugendwarte Jochen Schneider und André Dorn hatten mit ihrer Jugendgruppe aber noch mehr vorbereitet. Als es zur Reise nach Jerusalem ging, wurde der Fußmarsch immer wieder durch den DJ unterbrochen und die Kinder mussten sich auf die zusammengestellten Stühle setzen. Ein Mitreisender blieb dabei leider immer auf der Strecke, so dass am Ende nur Einer gewinnen konnte.

Der große Luftballonwettbewerb ist schon seit vielen Jahren beliebt. Hierzu werden Luftballons verteilt und dann meist von den Vätern aufgeblasen. Anschließend werden die Luftballons der Länge und Breite nach vermessen und daraus die Größe bestimmt. Der größte Luftballon gewinnt, aber auch der Kleinste bekommt immer einen Preis, denn bei den Spielen der Jugendfeuerwehr werden alle belohnt die mitmachen, und wenn es auch nur etwas Süßes als Trostpreis gibt.

[imgdb=right|642|3/]Außerdem wurde das immer lustige Wurstschnappen gespielt. Hier müssen Kinder und manchmal auch die Eltern zeigen, dass sie auch ohne Hände richtig zubeißen können. Die Würste, die an einem beweglichen Ring hängen müssen nur mit dem Mund gefangen werden. Dieses Spiel ist auch für die Elternrunde gut geeignet, da der Ring an einem Seil hoch und runter bewegt werden kann, um der Größe der Spieler gerecht zu werden.

Der Twirling und Tanzsportclub Chapeau Claque lockerte das Programm mit einem Tanz der Kleinsten aus dem Verein auf. Die Zuschauer fanden die Tänzerinnen so gut, dass sie den Tanz nochmal zur Zugabe tanzen mussten und viel Applaus bekamen. Besonders der Leuchtstabteil im Dunkeln wurde beklatscht.

[imgdb=left|641|3/]Am Schluss des Kindermaskenballs animierte Moderator Klaus Hagenrainer die Jugendfeuerwehr. Ihre Helfer und alle Kinder und Eltern im Saal mit ihm das dieses Jahr aktuelle Fliegerlied zu singen und zu tanzen. Hier zeigte sich, dass die Kinder der Jugendfeuerwehr und die Kinder im Saal manchmal schneller lernen und besser sind als viele Erwachsene. Nach dem der Saal von Jugendfeuerwehr und Helfern der Spritzer gesäubert war, wartete auf die Jungen und Mädchen ein Abendessen im Feuerwehrhaus. Zwei Helfer hatten sich unbemerkt aus dem Staub gemacht und Pommes und Würstchen vorbereitet, damit die Kinder für die Arbeit an diesem Sonntag noch eine Belohnung bekamen.

Text: Martin Schneider / Bilder: Carsten Franz

Dankeschön der Stadt für die Arbeit der Feuerwehr

[imgdb=right|638|3/]Am Samstagabend hatten die Verantwortlichen der Stadt Rosbach alle aktiven Feuerwehrleute, die Ehren- und Altersabteilungen sowie die Mitglieder von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung samt allen Lebenspartnern zum zweiten Abend dieser Art ins Bürgerhaus Rodheim eingeladen. Dieser Abend wurde im Jahr 2007 von der Führung der Feuerwehr und der Stadt ins Leben gerufen, um den ehrenamtlichen Helfern für die geleistete Arbeit und die Hilfsbereitschaft zu danken und den Dialog zwischen Politik und Feuerwehr zu verbessern.

Jetzt fand die Veranstaltung zum zweiten Mal statt, wobei auch noch ein spezieller Programmpunkt auf der Tagesordnung stand. Nach einer kurzen Begrüßung des Bürgermeisters wurde zunächst das Buffet gestürmt, um dem leiblichen Wohl gerecht zu werden. Nach dem Essen wurde es dann laut im Saal, da die Drumband und der Musikkorps aus Wölfersheim 5 Musikstücke spielten. Danach begrüßte Bürgermeister Brechtel noch einige Gäste und die Stadtverordnetenvorsteherin Frau Hafner bedankte sich in ihrem kurzen Grußwort bei allen Feuerwehrleuten für die Arbeit für die Stadt und bei Bernd Suffner für die geleistete Arbeit in seinen Führungspositionen bei der Feuerwehr. Bürgermeister Brechtel erzählte Einiges über den Werdegang und die Arbeit von Bernd Suffner in seinen vielen Jahren in der Feuerwehr und entließ ihn offiziell aus seinem Ehrenamt. Danach wurde sein Nachfolger Clemens Harff und der Stellvertreter Ingo Schneider mit dem Amtseid vom Bürgermeister in die neue Aufgabe eingeführt. Clemens Harff übernimmt den Chefposten von Bernd Suffner, der nach 10 Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl antrat. Aus diesem besonderen Anlass wurden auch Wehrführungen und Stadtbrandinspektoren der umliegenden Gemeinden eingeladen, um die gute Zusammenarbeit und das Gespräch untereinander zu intensivieren und den neuen Stadtbrandinspektor kennen zu lernen. Die Gäste aus Friedrichsdorf und Karben bedankten sich für die Einladungen und dankten Bernd Suffner für die gute Zusammenarbeit und den guten Dialog, der in den letzten Jahren zwischen den Gemeinden entstand. Walter Schwab überbrachte die Grüße der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft und bedankte sich ebenfalls bei Bernd Suffner für die konstruktive Zusammenarbeit. Alle Redner wünschen sich, dass der eingeschlagene Weg auch mit Clemens Harff als neuem Stadtbrandinspektor so gut weitergeführt wird.
Als letzter hatte dann Bernd Suffner das Wort und sprach über seine Jahre in der Feuerwehr, über Einsätze, Übungen und Kameradschaftsabende die er erlebte und über besondere Freunde in der Feuerwehr aber auch bei anderen Hilfsorganisationen wie Polizei, DLRG oder Rettungsdienst. Als er sich am Schluss seiner Ausführung bei seinen beiden Kindern und seiner Frau für das Verständnis und die Unterstützung in all den Jahren mit Blumen bedankte, war ihm anzumerken das ihm der Abschied aus den Führungsämtern schwer fällt. Nach der Rede wurde er mit stehendem Applaus bedacht und geehrt.

Nach dem Redenteil zeigten die Stepper des Twirling und Tanzsportclubs Chapeau Claque aus Rodheim ihr Können und mussten das Stück sogar zweimal zeigen, da die Zuschauer nach einer Zugabe verlangten. Da die Feuerwehrleute an diesem Abend mal ganz unbehelligt von ihren Aufgaben den Abend verbringen sollten, wurde von der Wehrführung im Vorfeld der Alarmplan umgestellt, sodass die Feuerwehren der Gemeinde Wöllstadt die Einsatzbereitschaft für Rosbach und Rodheim mit übernahmen. Wir bedanken uns für diese Leistung bei den beiden Wehren für ihre bereitwillige Unterstützung.

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