Archiv des Autors: Carsten Franz
Auslaufende Betriebsstoffe nach VU
Aus noch ungeklärter Ursache kam es auf der Landstraße Richtung Nieder-Wöllstadt zu einem Verkehrsunfall. Der Fahrer des Unfallwagens konnte vom alarmierten Rettungsdienst aus seinem Fahrzeug gerettet werden.
Die Feuerwehr Rodheim wurde zur Aufnahme der ausgelaufenen Betriebsstoffe alarmiert und war mit 15 Mann und 3 Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei war zur Unfallaufnahme mit 3 Fahrzeugen und 6 Beamten vor Ort.
Ausflug in den Europapark nach Rust
[imgdb=right|336|3/]Vom 4.11.2006 – 05.11.2006 war es soweit, die Jugendfeuerwehr Rodheim hat zum Abschluss des Jahres einen Ausflug in den Europapark nach Rust unternommen.
Zwei Tage Spaß und eine Übernachtung im Tippi Dorf direkt neben dem Park standen für die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr auf dem Programm. Obwohl es die Tage zuvor nicht danach ausgesehen hatte, war das Wetter im Park so gut, dass sogar die Wasserattraktionen gefahren werden konnten.
Da die maximale Wartezeit pro Attraktion oftmals nicht länger als 15 Minuten betrug, konnte man die großen Achterbahnen natürlich nicht oft genug fahren und daher war es keine Seltenheit das man eine Bahn schon 4 – 5 mal hintereinander gefahren ist.
Der erste Tag endete mit einem erholsamen Abendessen im Westernsaloon des Dorfes und der zweite Tag startete wieder mit einem ausgewogenen Frühstück und mit allem was das Herz begehrt. Nach dem Frühstück wurden die Busse wieder schnellst möglichst mit dem Gepäck beladen, um noch möglichst viel Zeit am letzten Tag im Park verbringen zu können.
Um 17.00 Uhr wurde dann die Heimreise angetreten, welche mit einem Abendessen im Mc Donalds endete. Um ca. 20.00 Uhr waren alle wieder unversehrt und geschlaucht zu Hause.
(Text: Marco Eckert)
CSA-Fortbildung für Atemschutzgeräteträger
[imgdb=right|334|2/]Am 11.11.2006 nahmen die Atemschutzgeräteträger der Rodheimer Feuerwehr an einer Fortbildungsveranstaltung zum Tragen von Chemikalien-Schutzanzügen (CSA) teil. Die Feuerwehr Burgholzhausen hatte freundlicherweise angeboten diese Übung für die Rodheimer Kameraden auszurichten.
Gemeinsam mit zwei Kameraden aus Rosbach und vier Helfern wurde unter anderem das An- und Ablegen der Anzüge, der Aufbau einer Chemikalien-Pumpe, das Abdichten von undichten Gefäßen und der Aufbau eines Hydraulikaggregats geübt. Das Tragen von Chemikalien-Schutzanzügen ist erforderlich bei Einsätzen mit gefährlichen Stoffen und Gütern. Unter den Anzügen tragen die Feuerwehrleute Atemschutzgeräte, die Kommunikation untereinander ist über Funkgeräte sichergestellt. Die Einsatzzeit beträgt etwa 20 Minuten, hinzu kommt noch die Zeit für die Dekontamination nach dem Einsatz, also die Grobreinigung der Anzüge nach Arbeiten in Chemikalien-verschmutzen Bereichen.
[imgdb=left|335|2/]Gemeinsam mit den Kameraden aus Burgholzhausen wurde der Nachmittag gemütlich ausklingen lassen.
An dieser Stelle sei der Feuerwehr Burgholzhausen für die Ausrichtung der Übung herzlich gedankt!
Schwelbrand in Bäckerei
Gegen 3:00 Uhr wurden die Mitglieder der Feuerwehr Rodheim durch ihre Funkmeldeempfänger unsanft aus dem Schlaf gerissen. Grund war ein Feueralarm in einer Rodheimer Backstube.
Bei der Erkundung der Lage stellte sich heraus, dass in einer Backstraße, durch heruntergetropftes heißes Öl, in der Isolierschicht aus Glaswolle ein Schwelbrand entstanden war. Mit Hilfe der Überdruckbelüfter der Rodheimer LF und des nachalarmierten Rosbacher TLF konnte der Rauch aus der eigentlichen Backstube ferngehalten werden. Anschließend wurde die Glaswolle unter leichtem und schwerem Atemschutz aus der Backstraße entfernt und in den Hof geschafft. Besonders belastend waren bei diesem Einsatz nicht nur die hohen Temperaturen am Backofen, sondern vielmehr die kleinen Glaswollfasern, die sich überall in der Kleidung und auf der Haut absetzten.
Der Einsatz konnte gegen 6:00 Uhr beendet werden.
Windbruch
Mitarbeiter der Mainova entdeckten auf dem Gelände des Gashäuschens einen weiteren Baum, der zwar nicht direkt umzustürzen drohte, dessen Wurzelwerk aber bei stärkeren Windböen im Erdreich wackelte. Der Einsatzleiter entschied sich dazu, den Baum zu fällen, um eine weitere Gefährdung für die Passanten auf dem Fahrradweg auszuschließen. Da die Äste teilweise mit einer Arbeitsleine kontrolliert weggezogen werden mussten, wurde die Landstraße auf Höhe des Ortsschildes mehrfach kurzzeitig für den Verkehr voll gesperrt.
Windbruch
Durch starken Wind ist auf dem Gelände des Gashäuschens am Ortsausgang Richtung Rosbach ein Baum umgefallen und hing auf dem Zaun. Da diese Lage für die Benutzung des angrenzenden Fahrradweges eine Gefahr darstellte, wurde der umgestürzte Baum durch die Feuerwehr entfernt.
Alarmübung mit der Feuerwehr Burgholzhausen *Update*
[imgdb=right|328|3/]Am 20.10.2006 fand gegen 20:00 Uhr eine unangekündigte Alarmübung zusammen mit der Wehr Burgholzhausen statt. Die Feuerwehr Rodheim wurde über Funkmeldeempfänger zur „Unterstützung“ nach Burgholzhausen nachalarmiert.
Das Übungsobjekt befand sich im Neubaugebiet am Ortseingang Burgholzhausen aus Rodheim kommend. Als Lage wurde ein Dachstuhlbrand in einem Zweifamilienhaus angenommen. Der Atemschutztrupp des Rodheimer LF16 ging zur Brandbekämpfung über eine Steckleiter ins 2. OG vor, ein Atemschutztrupp aus Burgholzhausen suchte das 1. OG nach einer vermissten Person ab und brachte diese über eine Steckleiter in Sicherheit. Nachdem der Trupp aus dem 2. OG das Haus wieder verlassen hatte meldete der im 1. OG eingesetzte Trupp einen „Atemschutznotfall“. Dies führte zum Einsatz des Sicherungstrupps, der den „verletzten“ Kameraden mit Hilfe der Schleifkorbtrage über ein Steckleiter sicher aus dem Haus rettete. Es ist wichtig bei solchen Übungen immer wieder die so genannten Atemschutzunfälle und die Rettung verletzter Atemschutzgeräteträger zu üben, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt, denn dann zählt jede Sekunde. Die Übung endete gegen 21:30 Uhr.
Die Feuerwehren Burgholzhausen und Rodheim trafen sich anschließend im Gerätehaus Burgholzhausen zur Nachbesprechung der Übung und einer kleinen Stärkung.
[imgdb=left|329|3/]Für die beiden Wehren war dies nicht die erste gemeinsame Übung, so fand z.B. im letzten Jahr eine große Übung am Betonwerk Richtung Köppern statt und für die Zukunft sind gemeinsame Einsätze auf der neu gebauten Umgehungsstraße Richtung Köpperner Kreuz absehbar. Umso wichtiger ist es frühzeitig die Einsatzkonzepte der beiden Wehren durch gemeinsame Übungen kennenzulernen, und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Bisher funktioniert die Zusammenarbeit bis auf wenige Kleinigkeiten hervorragend und soll durch weitere gemeinsame Übungen noch verfeinert werden.
Die Feuerwehr Rodheim bedankt sich bei der Feuerwehr Burgholzhausen recht herzlich für die Einladung zur Übung.
Kerb 2006
[imgdb=right|327|3/]Vom 07.10. bis 10.07.06 fand am Bürgerhaus die alljährliche Kerb statt. Am Sonntag, den 08.10., und am Montag, den 09.10., hatte die Feuerwehr ihre Tore für die Kerbgäste geöffnet und bot wieder Speisen und Getränke zum Verzehr an.
In diesem Jahr hatte man an Kerb sogar besseres Wetter als an Vatertag, wo es den ganzen Tag über regnete. Bei herrlichem Sonnenschein nutzten einige Gäste die vor der Fahrzeughalle aufgestellten Tische und Bänke. Während es mittags in der Sonne angenehm warm war, merkte man nach dem Sonnenuntergang den Herbst und die Feier verlagerte sich in die wärmere Fahrzeughalle.
Durch unseren DJ Jens Heuser angeheizt wurde dort bis um kurz nach Mitternacht weitergefeiert.
Die Feuerwehr Rodheim bedankt sich bei allen Gästen für den Besuch und hofft auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.
Nachtalarmübung in Rosbach
[imgdb=right|323|3/]Die diesjährige Nachtalarmübung fand am vergangenen Dienstag, den 26.09.2006 statt. Angenommene Lage war die Kollision eines Zuges mit einem Auto in der Nähe des Nieder-Rosbacher Teiches. Die Alarmierung erfolgte gegen 21:45 Uhr relativ spät, da die Bahnstrecke bis kurz nach 21 Uhr befahren wird.
Das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle war das Löschgruppenfahrzeug aus Rosbach. Dessen Gruppenführer stellte nach der Erkundung fest, dass ein Auto eine Böschung heruntergerutscht und dabei mit dem in Richtung Friedberg fahrenden Zug kollidiert war. Der Fahrer des Autos wurde beim Aufprall aus seinem Fahrzeug geschleudert und lag schwer verletzt auf den Bahngleisen, der Beifahrer befand sich noch im Auto. Die genaue Lage im Zug war zu Beginn noch unklar. So wurde ein Atemschutztrupp aus Rodheim zur Erkundung und Menschenrettung im verrauchten hinteren Teil des Zuges eingesetzt. Aus dem Zug wurden 3 Personen gerettet und dem Roten Kreuz aus Rodheim zur Betreuung übergeben. Da unklar war, ob vielleicht einige Zuginsassen zu Fuß geflüchtet waren, wurden Suchtrupps in beide Fahrtrichtungen losgeschickt, um nach diesen zu suchen.
[imgdb=left|325|2/]Erschwerend für die Einsatzkräfte kam hinzu, dass die Einsatzstelle rundherum nur über abschüssige Böschungen zu erreichen war. Aus diesem Grund wurden zu Beginn der Übung Behelfstreppen aus Steckleitern an den Böschungen in Stellung gebracht. Bewährt hat sich ebenso die Schleifkorbtrage der Wehr Rodheim, die bei der Rettung der Verletzten über die Böschungen hilfreiche Dienste leistete.
Wesentlich einfacher gestaltete sich die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Da die Gleise an dieser Stelle tiefer verlaufen als die umgebenden Feldwege und die Bahnstrecke an dieser von einer Brücke überquert wird, war es möglich die Einsatzstelle von drei Seiten her auszuleuchten. Die Einsatzstelle war dadurch taghell und die Einsatzkräfte am Zug wurden durch die hochstehenden Strahler nicht geblendet.
[imgdb=right|324|2/]Nach gut einer Stunde war die Übung beendet und die beteiligten Kräfte trafen sich im Feuerwehrhaus Rosbach zu einem gemeinsamen Mitternachtssnack.
Bei der Übung waren folgende Organisationen anwesend:
Feuerwehr Rodheim mit 18 Einsatzkräften
Feuerwehr Rosbach mit 29 Einsatzkräften
Rotes Kreuz Rodheim mit 7 Einsatzkräften
Bahnpolizei mit 2 Beamten
Notfallmanager der Deutschen Bahn
Die Feuerwehren danken der Butzbach-Licher-Eisenbahn für die Möglichkeit an einem ihrer Züge zu üben, sowie dem Notfallmanager, dem Roten Kreuz und der Bahnpolizei für die gute Zusammenarbeit.
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3. Klasse der EKS zu Besuch bei der Feuerwehr
Herzlichen Dank an Daniel Schneider, Lehrer an der EKS und Mitglied der FF Butzbach-Fauerbach für den Bericht
Vier Tage mit dem heißen Thema beschäftigt
Die Klasse 3a der Erich Kästner-Schule zu Besuch bei der Feuerwehr – Pennäler erhalten das Brandschutzdiplom
[imgdb=right|317|3/]Die letzte Woche stand für die Schüler und Schülerinnen von Klassenlehrerin Hanna Könecke ganz im Zeichen der „Brandschutzerziehung“. Unter der Leitung von Daniel Schneider, der in der Freiwilligen Feuerwehr Butzbach Fauerbach aktiv ist und außerdem als Lehrer an der Erich Kästner Schule unterrichtet, erarbeiteten die Schüler an vier Tagen die wichtigsten Regeln des Brandschutzes.
Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Notrufes. Alle Schüler konnten am Ende des Tages problemlos einen Notruf absetzten und wussten, was sie am Telefon zu sagen hatten. Außerdem wurde ihnen die Ausrüstung der Feuerwehrmänner gezeigt. Highlight dieses Tages war das Ausprobieren und Anziehen der Ausrüstung und Kleidung der Feuerwehrmänner, sodass sich die Kinder als echte Feuerwehrleute fühlten.
Am zweiten Tag wurde den Schülern das Thema Feuer vor Augen geführt. Die Klasse erkannte, dass Feuer nützlich aber auch gefährlich ist. Sie erarbeiteten außerdem, dass Feuer nicht nur einen brennbaren Stoff zum Brennen braucht, sondern außerdem eine Entzündungstemperatur und Sauerstoff benötigt. Jeder Schüler durfte dann im Anschluss unter Beachtung der zusammengetragenen Regeln ein Streichholz und ein Feuerzeug anzünden. Den Abschuss des Tages bildeten einige Versuche. Hier erkannten die Schüler sofort, dass man beim Auspusten einer Kerze sehr aufpassen muss, da Haare sehr leicht brennen können.
Am dritten Tag behandelte die Klasse das Thema Rauch und Gefahren. Ebenfalls stand für die Kinder das Verhalten im Brandfall in der Schule und zu Hause auf dem Plan. Da der Rauch immer nach oben zieht und der Sauerstoff am Boden ist, erkannte die Klasse, dass man sich im Brandfall auf dem Boden aufhalten muss. Die Fenster und Türen sollen verschlossen werden, damit man den Rauch und das Feuer einsperrt. Zum Schluss stand die Probe eines Feueralarms an. Somit übte die Klasse das Verhalten im Brandfall.
Am letzten Tag ging es dann für zwei Stunden zur Freiwilligen Feuerwehr Rodheim. Michael Schneider, aktiver Feuerwehrmann der FFW Rodheim, zeigte den Schülern die beiden Löschfahrzeuge sowie die Materialien, die auf diesen Fahrzeugen vorhanden sind. Das Ausprobieren dieser Gerätschaften war für die Schüler hochinteressant und bereitete ihnen eine Menge Freude.
Spätestens als jeder einmal mit einem Strahlrohr Wasser spritzen durfte, fühlte sich jedes Kind als ein echter Feuerwehrmann.
Mit einem kleinen Test endete die Einheit der Brandschutzerziehung. Natürlich haben alle Schüler diesen Test bestanden und erhielten das sehnlich erwartete Brandschutzdiplom.
[imggaldb=318,319,320,321|3/]
