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Singen, Blasen, Tanzen, Löschen – Tag der Jugend

Zusammen mit der Jugendfeuerwehr, dem Musikverein Harmonie und dem Tanzsportverein Chapeau Claque hatten die Eintracht-Sänger fürs Wochenende im Bürgerhaus zu einer Informationsveranstaltung unter dem Titel „Singen, Blasen, Tanzen, Löschen“ eingeladen.

„Manche Eltern investieren viel Geld in die Freizeit-Aktivitäten ihrer Kinder und scheinen gar nicht zu wissen, dass es bei uns ein preiswertes und qualitativ hochwertiges Angebot gibt“, sagte Daniela Muhle vom Gesangverein Eintracht.

„Wir wollten mal zeigen, was wir in der Jugendarbeit so alles drauf haben“, sagte der Eintracht-Vorsitzende Axel Pfadenhauer. Bereits um 11 Uhr, als Bürgermeister Detlef Brechtel die über fünfstündige Veranstaltung eröffnete, gaben die „Goldkehlchen“ unter der Leitung von Laurie Reviol sowie Musikanten der Harmonie mit ihrer Dirigentin Ingunn Woltz eine hörenswerte Kostprobe ihres Könnens. In Workshops, bei Vorführungen und bei Bastelaktionen hatten Eltern und Kinder einen ganzen Tag lang Gelegenheit, die Kinder- und Jugendarbeit der Rodheimer Vereine zu entdecken.

„Wer Freude an einem Holz- oder Blechblasinstrument hat und es erlernen will, muss nicht gleich mit einer Anschaffung anfangen“, erläuterte Gisela Haag. Der Verein verfüge über genügend Leihinstrumente, die kostenlos zur Verfügung gestellt würden. „So kann man erst einmal in Ruhe ausprobieren, welches Instrument zu einem passt.“ Am Sonntag standen mehrere blank geputzte Instrumente bereit, und immer wieder griff ein Sprössling danach, um ihnen einen Ton zu entlocken. Geduldig gaben die erwachsenen Profis Hilfestellung. Für 34 Euro Jahresbeitrag kann eine ganze Familie im Verein musizieren. Ob Schlagzeug oder Keyboard, ob Tenorhorn, Klarinette oder Trompete – die Angebotspalette ist vielfältig.

Vielfältig im Repertoire, dafür aber einfach bei der Bereitstellung und dem Transport des „Instruments“, geht es beim Gesangverein zu. „Meine Stimme habe ich immer und überall dabei. Ich muss nur lernen, etwas aus ihr herauszuholen“, schmunzelt Axel Pfadenhauer. Mit Laurie Reviol habe man einen Glücksgriff getan. „Sie ist eine ausgezeichnete Gesangspädagogin, die ihr Metier von der Pike auf versteht“, lobt er. Beim Workshop am Nachmittag, zu dem rund ein Dutzend Kinder gekommen ist, ist dies zu spüren. Die faszinierenden Sing- und Rhythmus-Übungen bereiten dem Sänger-Nachwuchs (der teilweise zusammen mit den Eltern erschienen ist) einen Riesenspaß. Eine Mutter erkundigt sich nach dem Jahresbeitrag für die „Goldkehlchen“ – gerade mal 20 Euro.

„Die Kinder haben immer weniger Zeit“

Dass die Zahl der Mitgliedschaften in allen vier Vereinen, die sich vorstellten, trotzdem recht überschaubar ist, erklärte sich Herrmann Krämer von Chapeau Claque so: „Wenn die Kinder auf die weiterführende Schulen kommen, haben sie weniger Zeit für Vereinsaktivitäten.“ Längere Fahrzeiten, mehr Schulstunden und Hausaufgaben sowie höhere Anforderungen ließen die Freizeit der jungen Sänger, Musikanten oder Tänzer arg schrumpfen. „Es könnten mehr sein.“

Und während der Nachwuchs der Twirling-Tanzgruppe mit einem flotten Piratentanz die Bühne eroberte, waren vor der Tür Lars und Lorenz von der Jugendfeuerwehr dabei, an einem Löschfahrzeug die technische Ausrüstung zu erklären. Aufmerksam hörte eine fünfköpfige Familie zu, als Lorenz eine Düse zur Hand nahm und in klaren Worten deren Funktion beschrieb. An einem roten Spind nebenan hängt ein Schild: „Dies könnte dein Spind werden!“ Lorenz ist schon lange bei der Jugendfeuerwehr. Bei vielen Veranstaltungen hat er sich schon engagiert und jedes Mal viel Spaß dabei gehabt. Nun hofft er auf viele neue Kameraden.

„Ein Verein ist der Schlüssel für jede Integration“, sagt auch Daniela Muhle. Besonders an Orten, an denen – wie in Rodheim – neue Baugebiete ausgewiesen wurden und wo viele Neubürger sich ansiedeln, habe die Vereinsarbeit eine wichtige Funktion. Krämer ergänzte: „Wir haben hier vor Ort ein so großes Spektrum, da dürfte für jedes Kind und jeden Erwachsenen etwas dabei sein.“

Der Text wurde uns freundlicherweise von Frau Halaczinsky zur Verfügung gestellt.

Die Schule brennt! – Jugendfeuerwehren der Stadt Rosbach üben für die gemeinsame Sache

PSI_0323Für einen Vollalarm der Jugendfeuerwehren der Stadt Rosbach und Rodheim hat am vergangenen Samstag ein zündelndes Schulkind gesorgt. Was war passiert? Ein Schulkind hatte aus Langeweile in einem Klassenraum der Kapersburgschule einen Papierkorb angezündet und wurde in dem Schulgebäude vermisst. Bereits kurze Zeit nach der Alarmierung trafen die ersten Feuerwehrfahrzeuge auf dem Schulhof ein. Sofort wurden zwei Trupps unter Atemschutz in den verrauchten Treppenraum geschickt, um den vermissten Jungen zu suchen. Schnell hatten die Jugendlichen den Jungen gefunden und konnten ihn aus dem Gebäude retten. In der Zwischenzeit wurde von dem eingetroffenen Löschzug eine umfangreiche Brandbekämpfung vorbereitet.

PSI_0280Währenddessen hatten die übrigen Jugendlichen auf dem Hof ihre Rohre in Stellung gebracht und konnten den „Brand“ schnell bekämpfen. Die zahlreichen Bürger, die der Einladung zur Schauübung gefolgt waren, konnten sich eindrucksvoll von dem Können der Jugendlichen überzeugen. Auch der anwesende Bürgermeister Detlef Brechtel fand lobende Worte für den guten und schnellen Einsatz der Jugendlichen.

Hintergrund der Übung war der jährliche Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren der Stadt Rosbach. Die Helfer um die beiden Jugendwarte Christopher Frank und Jochen Schneider hatten neben zahlreichen „Einsätzen“ auch ein Rahmenprogramm für die Jugendlichen vorbereitet. Während die Jugendlichen auf ihren nächsten Einsatz warteten, standen verschiedene Ausbildungseinheiten und sportliche Betätigungen auf dem Dienstplan.

IMG_7538Insgesamt zehn Übungen forderten das ganze Können der kleinen und großen Nachwuchsfeuerwehrleute mit Einsätzen wie Öl-Spur, PKW-Brand, Gasgeruch oder Tierrettung. Die Zeit zwischen den Einsätzen wurde mit Ausbildung und eigener Verpflegung gefüllt, genauso wie es bei einer Berufsfeuerwehr Alltag ist. Vielen Dank gilt hier den Johannitern aus Bad Nauheim die eigens einen Rettungswagen zur „Ausbildung“ der Jugendfeuerwehr zur Verfügung stellte. Als Abschluss des Berufsfeuerwehrtages forderte ein Waldbrand im Rosbacher Wald nochmals die volle Aufmerksamkeit der Jugendlichen, bevor es im Anschluss galt wieder den Alltag für die ganz Großen einzuläuten.

Text und Fotos:
Patrick Sitte – FF-Rosbach, Carsten Franz – FF-Rodheim

Waldbrand und Windbruch im Rodheimer Wald ruft drei Feuerwehren auf den Plan

Gemeinsame Waldbrandübung der Feuerwehren Rosbach, Rodheim und Okarben

Rodheim – Feuer mitten im Wald und umgestürzte Bäume nach einem Gewitter, das war die Lage welche die Feuerwehren am Sonntag, den 15. Mai 2011, im Rodheimer Wald am alten Berg vorfanden. Ingo Schneider, stellvertretender Stadtbrandinspektor der Feuerwehren der Stadt Rosbach, hatte in Zusammenarbeit mit dem Hessen Forst eine Übung ausgearbeitet, um das Waldbrandeinsatzkonzept zu üben.

Um 09:00 Uhr alarmierte die Leitstelle Wetterau die Feuerwehren aus Rosbach, Rodheim und Okarben mit Sirene und Funkmeldeempfänger mit dem Stichwort – „Waldbrand, Anfahrt Waldrettungspunkt 23“. Insgesamt 9 Fahrzeuge und ungefähr 45 Kameraden mit rund 15.200 Liter Wasser an Bord machten sich auf zur Einsatzstelle an der Kreisstraße zwischen Rodheim und Okarben.

Nach kurzer Erkundung der Einsatzstelle wurden drei Abschnitte gebildet. Abschnitt 1 übernahm die Brandbekämpfung, der von den Kameraden aus Rodheim mit ihrem Löschgruppenfahrzeug LF16/12 übernommen wurde. Sie wurden unterstützt vom Tanklöschfahrzeug TLF20/45 aus Rosbach. Zum Einsatz kamen in diesem Abschnitt bis zu fünf C-Strahlrohre und mehrere Feuerpatschen, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Im Abschnitt 2 mussten mehrere umgestürzte Bäume mit einer Kettensäge zerkleinert und dann beseitigt werden, damit der Pendelverkehr für die Wasserlieferung zur Einsatzstelle ungefährdet durchgeführt werden konnte.

Abschnitt 3 stellten die Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Okarben, Rodheim und Rosbach im Kreisverkehr die Wasserversorgung sicher. Hierfür wurde durch die Besatzung des Mannschaftstransportfahrzeuges Rosbach eine Beschilderung der Waldwege eingerichtet, um den Fahrern der Tanklöschfahrzeuge die Orientierung im Wald zu erleichtern. Die Wasserentnahme in Okarben wurden vom Gerätewagen Rosbach 1/59 betreut.
Durch die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte konnte gegen Ende der Übung sichergestellt werden, dass von anfänglichen 23 Minuten, jeweils deutlich unter 10 Minuten 2500 Liter Wasser an die Einsatzstelle geliefert wurden.

Rosbachs Bürgermeister Detlef Brechtel und Karbens Stadtbrandinspektor Thomas Bier machten sich vor Ort ein Bild der angenommenen Lage.

Text und Bilder: Patrick Sitte

Fit for Fire fighting – gemeinsamer Ausbildungstag der FF Rosbach und Rodheim

PSI_8929Rosbach Feuerwehrhaus – Wer Feuer und Rauch bekämpfen will muss nicht nur körperlich fit sein, der muss auch die Technik beherrschen. Unter diesem Motto trafen sich die Kameraden der beiden Wehren am 09. April 2011 zum gemeinsamen Ausbildungstag im Feuerwehrhaus in Rosbach. An vier Stationen wurde die richtige Handhabung der Technik und Taktik geübt.

Der Umgang mit einem Hohlstrahlrohr und dem korrekten Vorwärtsbewegen, dem sogenannten Sidestep, wurden ebenso geübt wie das Verhalten bei einem Atemschutznotfall. Auch vermeintlich bekannte Themen wie Lüftereinsatz und Wärmebildkamera wurden behandelt und trainiert.

Alle Teilnehmer aus Rosbach und Rodheim waren sich einig, viel gelernt zu haben oder altes auffrischen zu können.

Text und Bilder: Patrick Sitte (FF Rosbach)

Generalversammlung 2011

IMG_7094Zur Mitgliederversammlung hatte der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Rodheim am Freitag letzter Woche ins Bürgerhaus eingeladen. Die Vorsitzende Nadja Röder begrüßte als Gäste Bürgermeister Detlef Brechtel sowie den Ortsbeiratsvorsitzenden von Rodheim, Rainer Schaub, und zog eine positive Bilanz für das abgelaufene Jahr 2010. 395 Mitglieder hat der Verein derzeit und bleibt damit in etwa auf dem Vorjahresniveau. 36 von ihnen sind auch Mitglieder der Einsatzabteilung, 16 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und 15 gehören der Ehren- und Altersabteilung an.

Zahlreiche Veranstaltungen haben das Vereinsleben im vergangenen Jahr bereichert – angefangen vom Neujahrsfrühschoppen im Feuerwehrhaus über diverse Faschingsveranstaltungen der Karnevalsabteilung „Spritzer“ bis hin zur Vatertags-Aktion, einem Vereinsausflug nach Frankfurt oder der Feuerwehr-Kerb am zweiten Wochenende im Oktober. „Meist konnten wir uns über strahlenden Sonnenschein freuen, der uns viele Besucher bescherte“, berichtete die Vereinsvorsitzende. Ein „Bayerischer Abend“ im November, der traditionelle Kartenabend am Montag vor Weihnachten sowie eine Nachtwanderung zwischen den Jahren rundeten in der kalten Jahreszeit das Programm ab.

Mit über 2000 Euro an Zuschüssen hat der Verein einen maßgeblichen Anteil an den nötigen Investitionen gehabt. Darunter sind – auf fünf Jahre verteilt – auch Zuschüsse zu den Führerscheinen der Klasse CE für vier Feuerwehrkameraden.

Röder freute sich über den regen Zuspruch bei der Jugendfeuerwehr. „Das verdanken wir der tollen Arbeit von Jochen Schneider und seinen Helfern“, lobte sie. Besonders der Berufsfeuerwehrtag für die Jugendlichen wurde gut angenommen. Einen Dank richtete sie ebenfalls an die Frauen und Männer Alters- und Ehrenabteilung, die bei vielen Veranstaltungen hilfreich zur Stelle waren und sich alle Jahre wieder um die reichhaltige Kuchentheke bei der Kerb kümmern.

Nicht unerwähnt blieben schließlich die „Spritzer“, die alljährlich lange vor Beginn der Faschingssaison tätig werden, um die bevorstehende Kampagne zu planen und vorzubereiten. „Da war es nicht verwunderlich, dass die Spritzersitzung so schnell ausverkauft war und dem Publikum ein abwechslungsreiches Programm geboten wurde“. Auch beim Faschingsumzug in Rosbach waren die närrischen Leute von der Rodheimer Wehr mit einem Festwagen dabei gewesen.

Vier Namen, die eng verbunden sind mit viel Arbeitseinsatz, um die einzelnen Abteilungen am Leben zu erhalten, galt es noch zu nennen: Karl Wingenfeld (Alters- und Ehrenabteilung), Klaus Hagenrainer („Spritzer“), Martin Schneider (Einsatzabteilung) und Jochen Schneider (Jugendfeuerwehr). „Ihnen allen sowie allen Aktiven gilt mein aufrichtiger Dank“, betonte Nadja Röder.

Bei der anschließenden Wahl der Kassenwartin blieb alles beim Alten: das Votum für die bisherige Amtsinhaberin Gisela Metzger war einstimmig.

Blieben noch die Ehrungen für treue Mitgliedschaften: Seit 25 Jahren dabei sind Boris Röder, Erich Holland, Gerhard Benter, Hans-Otto Jacobi, Hildegard Distler, Karin von Hayn, Klaus Hagenrainer, Klaus-Michael Jacobi, Manfred Blum, Richard Pfannschmidt, Uwe Brückner und Wilhelm August Krenkel. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft können Delev Schneider, Doris Pfaff, Klaus Kost, Monika Goy, Rainer Pfaff und Wolfgang Suffner zurückblicken. Seit 50 Jahren ist Walter Berndt mit dabei, und seit 60 Jahren Berthold Ullrich, Edgar Will, Erna Zahrt und Willi Armbrust.

Der Text wurde uns freundlicherweise von Frau Halaczinsky zur Verfügung gestellt / Bild: C. Franz

Kindermaskenball der Rodheimer Jugendfeuerwehr

IMG_6999Am Faschingssonntag fand der traditionelle Kindermaskenball der Jugendfeuerwehr Rodheim statt. Als um 14:11 Uhr die Türen des Bürgerhauses geöffnet wurden, strömten Besucher in den Saal, um das bunte Treiben mitzuerleben. Unterstützt durch „DJ Tobias“ führte der Sitzungspräsident der Rodheimer Spritzer, Klaus Hagenrainer, in seiner gewohnt lockeren Art durch das Programm. Die Jugendfeuerwehr hatte für ihre Gäste wieder zahlreiche Spiele ausgearbeitet, sodass diesen wieder ein kurzweiliger Nachmittag geboten werden konnte.

Bei den verschiedenen Spielen, wie Eierlaufen, „Reise nach Jerusalem“ oder Wurstschnappen mussten die kleinen Gäste Geschick und Schnelligkeit beweisen, um auf den ersten Plätzen zu landen. Getreu dem olympischen Motto „dabei sein ist alles“, gab es bei der Jugendfeuerwehr keine Verlierer. So wurden alle Teilnehmer der Spiele mit einer süßen Kleinigkeit für ihre Teilnahme belohnt. Beim Luftballonwettmessen mussten die Kinder versuchen, oftmals unterstützt durch die Lungenkraft ihrer Eltern, den größten Luftballon aufzublasen und sicher zur Vermessung zu bringen.

IMG_7044Eine Tanzdarbietung des TTSC Chapeau Claque rundete den gelungenen Nachmittag ab. Jugendwart Jochen Schneider zeigte sich nach Ende der Veranstaltung zufrieden über den großen Zuspruch für den diesjährigen Kindermaskenball. „Trotz des guten Wetters und der Karnevalsumzüge am Faschingssonntag, war der Kindermaskenball wieder einmal gut besucht“, so Schneider nach der Veranstaltung.

Rodheimer Spritzer bieten Hausgemachtes

IMG_6382„Wo Spritzer draufsteht, ist Rodheim drin“, verkündete Sitzungspräsident Klaus Hagenrainer am Samstagabend im Rodheimer Bürgerhaus. Hierhin hatte der Karnevalsverein der örtlichen Feuerwehr, die „Spritzer“, zum närrischen Treiben eingeladen, bei dem vor allem die „Roaremer“ (wie man sich hier selbst bezeichnet) auf der Bühne zum Zuge kamen. Ein voll besetzter Saal war der beste Beweis dafür, dass dieser Verein mit seinem Konzept, eine närrische Sitzung aus eigener (Rodheimer) Kraft zu stemmen, auf der Erfolgsschiene liegt. Natürlich hatte man auch diesmal nicht auf die Tänzerinnen und Tänzer von Tanzgarde, Chapeau Claque oder den Rodheimer Steppern verzichtet – die Hauptsache war aber, dass das komplette Programm – bis auf zwei kurze Ausnahmen – hausgemacht roaremerisch war.

Die beiden Zeremonienmeisterinnen Ina Spahn und Gisela Metzger hatten alle Hände voll zu tun, um sechs Stunden lang dafür zu sorgen, dass Büttenredner und Sänger, Showtänzer, Pipi Langstrumpfs, Piraten oder Schlangenbeschwörer inmitten einer ausgelassenen Narrenschar sicher zur Bühne und auch wieder zurück geleitet werden konnten.

„Die Rodheimer Spritzer schwitzen“ lautete das Motto, zu dem Benny Muhle als nimmermüder Kreativkopf Bühnenbilder vom eisigen Norden bis hin zu den Sandwüsten Afrikas entworfen hatte. Ein Karnevalsorden in Form eines Thermometers zeigte an, wo die Stimmung nach den Vorstellungen der Veranstalter enden sollte: am Siedepunkt. Dies sollte den bodenständigen Karnevalisten mit Unterstützung der Ein-Mann-Band des Ex-Rodheimers Rainer Hild schließlich auch gelingen.

Gleich zu Beginn hielt Protokoller und Ehrenpräsident Dieter Röder ein waches Auge auf das, was im vergangenen Jahr ortsnah oder weltweit die Gemüter bewegt hatte. Ob es die Diskussion um Guttenbergs Doktorarbeit war oder ein Reißverschluss, der einem Rodheimer Hosenträger peinlichst seinen Dienst verweigerte – hier wurde alles haarklein unter die Lupe genommen und mit einer kräftigen Prise Humor sorgsam geschildert. Hart ging er mit den Bewohnern der beiden Ortsteile Ober- und Nieder-Rosbach ins Gericht: „Ein Rosbacher hat kein Hirn“ behauptete der Alt-Rodheimer schließlich – wohl vergessend, dass Rodheim seit Anfang der 70er Jahre auch ein Teil der Stadt Rosbach ist.

IMG_6691Ina Spahn als „Frau vom anderen Stern“ hielt den irdischen Männern einen Spiegel vor Augen, indem sie die Rollenverteilung auf den Kopf stellte. „Die Männer auf meinem fernen Stern sind flottere Gestalten als diese hier“, behauptete sie. Fit in der Hausarbeit, fähig zum Kinderkriegen, stets fleißig und durch und durch solide seien sie – und deshalb so bedauernswert wie hierzulande die Frauen. Da konnte Max Karowski als „Frauenhasser“ und Männeraufklärer nur kontern: „Der Herr im Haus ist hier der Mann, das Weib, das sei ihm untertan“, ließ er unmissverständlich wissen – was ihm einen spontanen Zuruf aus dem stets wachsamen Publikum bescherte: „Das ist alles nur gelogen“, ertönte eine weibliche Stimme.

Ein Geburtstagskind, gemimt von dem erst zwölfjährigen Felix Wallenstein, sowie Uschi Perle und Gaby Seifert-Kahl als Teilnehmerinnen einer Führerscheinprüfung ließen alte Erinnerungen hochkommen, indem sie typische Situationen mit spitzer Zunge zum Besten gaben. Schließlich rundete das skandalträchtige „Rodheimer Callgirl“ Johannes Schäfer das heitere wie abwechslungsreiche Büttenprogramm ab. Da konnte auch Bürgermeister Detlef Brechtel nicht ungeschoren davonkommen.

Dazwischen bevölkerten zahlreiche Rodheimer Tanztalente die Bühne. Ob Little- oder Crazy Devils, die BumbleBees oder die Mini- und Midigarden aus den Reihen der Tanzgarde, sie alle begeisterten durch fantasievolle Tänze und entzückende Kostümierungen. Der Twirling- und Tanzsportclub „Chapeau Claque“ war mit seinen Gruppen Fantasy, Magics und HipHop mit dabei, und die Rodheimer Stepper holten mit ihrem Auftritt altbekannte ABBA-Meledien in die Wetterau.
Als Multitalent entpuppte sich der gebürtige Rodheimer Hans Henze, der nicht nur den Tonumfang weiblicher und männlicher Stimmen beherrschte, sondern auch als Trompeter ohne Trompete ein Ständchen gab.“Hans hat auch nach seinem Umzug nach Wiesbaden sein Rodheim nicht vergessen“, freute sich Sitzungspräsident Hagenrainer.

IMG_6927„Der harte Kern der Spritzer-Fans weiß, dass jetzt noch ein Programmpunkt fehlt“, meinte er schließlich, lange nachdem die Uhr schon Mitternacht geschlagen hatte. „Wenn das Polareis geschmolzen ist und Rodheim am Sandstrand liegt, dann kommen die Roaremer Bouwe zu Einsatz“, leitete er den letzten Programmpunkt ein. Nach den Klängen von Baywatch und der „Titanic“-Melodie boten die 13 Tänzer einen genau so witzigen wie gekonnten Tanz, der ihnen schon nach den ersten Bewegungen Bravo-Rufe aus dem begeisterten Publikum bescherte – nicht zuletzt deshalb, weil Johannes Schäfer als hinreißend süße Pamela Anderson im knallroten Badeanzug eine Supershow vorlegte.

Der Text wurde uns freundlicherweise von Frau Halaczinsky zur Verfügung gestellt / Bilder: C. Franz

Bis frühmorgens friedlich die Kerb gefeiert

„Geh mal wieder zur Kerb“ lautete die Aufforderung, die in schwarzer Schrift auf gelbem Grund an fast jeder Rodheimer Straßenecke zu lesen war. Gemeint war die Feuerwehr-Kerb mit Kirmestreiben, Discoabend und Gaudiwettkampf rund um das Feuerwehrhaus in unmittelbarer Nähe des Rodheimer Bürgerhauses. Hier ging am Wochenende für die Einheimischen und ihre Gäste von außerhalb so richtig „die Post ab“.

Los ging es am Samstagnachmittag mit einer Kaffee- und Kuchentheke, die wie immer von den Damen der Alters- und Ehrenabteilung organisiert wurde und es an Einzigartigkeit nicht fehlen ließ. „Über 15 Kuchen und Torten haben hier ihre Liebhaber gefunden“, resümierte Wehrführer Martin Schneider zufrieden. Am Abend sorgte die Band „Nanu“ mit Stimmungsmusik auf neuer deutscher Welle für beste Unterhaltung. „Es war ein überaus harmonisches Fest mit einem musikalischen Programm quer Beet, bei dem jeder Besucher zu seinem Recht kam“.

Dank des privaten Sicherheitsdienstes, der seitens der Stadt bei größeren Festivitäten vor Ort ist, habe man keinerlei Störungen verzeichnen können. Man habe getanzt und das Fest genossen. So waren die Veranstalter sich einig.

Mit Würstchen und Rollbraten, mit Schnitzel und Pommes hatten die vielen freiwilligen Helfer aus den Reihen der Feuerwehr ihre Gäste erfolgreich angelockt. Am Sonntag forderten Spiele wie Dart, Nageln, Dosenwerfen, Tennisball-Zielwurf oder das besonders schwierige Hufeisen-Werfen die Geschicklichkeit der Besucher heraus. Zu gewinnen gab es zum Beispiel Gutscheine für ein frisch zubereitetes Essen aus dem reichhaltigen Speisen-Angebot auf dem Kerb-Platz.

„Highlight des Vorabends ist in jedem Fall unsere traditionelle Hütchen-Bar gewesen“, ließen die Feuerwehrleute am Sonntagmorgen wissen. Bis drei Uhr morgens sei Betrieb auf dem Feuerwehr-Gelände gewesen. „Es war wie immer eine Super-Kerb, auf die wir stolz sein können“, fasste Vorstands-Vorsitzende Nadja Röder die Ereignisse zusammen.

Der Text wurde uns freundlicherweise von Frau Halaczinsky zur Verfügung gestellt / Bilder: E. Halaczinsky, M. Schneider

Feuerwehr Rodheim teilnehmerstärkster Verein beim Rodheimer Volkslauf

img_0088Ausreichende Fitness ist für die Mitglieder von freiwilligen Feuerwehren ein wichtiges Thema. Gerade Atemschutzeinsätze stellen hohe Anforderungen an die körperliche Belastbarkeit der Feuerwehrangehörigen. Aus diesem Grund beschloss die Führung der Rodheimer Feuerwehr beim diesjährigen Rodheimer Volkslauf teil zu nehmen. Nachdem ein Trainingsplan erstellt war gings zu allererst in den Laufshop, um für zwölf Leute neue Laufschuhe zu beschaffen. So ausgerüstet wurden insgesamt zehn regelmäßige Trainingstermine fest gelegt, die unter der fachkundigen Anleitung eines Leichtathletik-Trainers abgehalten wurden. Zum Lauftraining gesellten sich noch einige Spiele, so dass die nötige Abwechslung gegeben war.

img_0091Am 25. September war es dann soweit. Im neuen Wettkampfoutfit machten sich 15 Feuerwehrleute auf in den 5000m-Lauf, der in diesem Jahr am Rodheimer Bürgerhaus startete. Hinzu gesellten sich noch ein Teilnehmer am Bambini-Lauf, eine Nordic Walkerin über 5000m und drei Läufer für den 10000m-Lauf. Das nicht allzu heiße Wetter erlaubte bei etwas zuviel Gegenwind einen schönen Lauf, der hinterher gemeinsam im Feuerwehrhaus ausklang.

Im Winter ist die Teilnahme an einem Rettungsschwimmkurs geplant, und in 2011 soll das Lauftraining wieder aufgenommen werden. So ist sichergestellt, dass auch in Zukunft die benötigte Fitness der Rodheimer Feuerwehrleute gewährleistet ist.

Viel Action für die Jugendlichen – Jugendfeuerwehr Rodheim veranstaltet Berufsfeuerwehrtag

IMG_4160_lr_1Einmal einen ganzen Tag wie die Berufsfeuerwehr verbringen, das hatten sich die Jugendlichen der Rodheim Jugendfeuerwehr gewünscht. Mit einem „Berufsfeuerwehrtag“ wollte ihnen Jugendwart Jochen Schneider diesen Wunsch erfüllen. Er hatte mit seinen fleißigen Helfern ein umfangreiches Programm für die Jugendlichen zusammengestellt. Neben den zahlreichen „Einsätzen“ standen verschiedene Gerätedienste und eine Übernachtung im Feuerwehrhaus auf dem Dienstplan.

Nachdem die Jugendlichen am Samstagmorgen gegen 10 Uhr zum „Dienst“ erschienen waren, wurde zunächst das Gerätehaus für den anstehenden Tag hergerichtet. Der erste „Einsatz“ führte dann an die Erich-Kästner Schule. Hier galt es mit Hilfe einer Leiter ein ausgebüxtes Haustier von einem Baum zu retten.

P1000686_lr_1Nach dem gemeinsam eingenommenen Mittagessen und etwas Fahrzeugkunde stand zunächst die sportliche Betätigung auf dem Plan. Da das Wetter an diesem Wochenende ausgesprochen gut war, konnten sich die Jugendlichen auf der Fläche vor dem Bürgerhaus austoben.

Gegen halb drei erfolgte dann die „Alarmierung“ zu einem Feueralarm in der Feldgemarkung. Für den „Einsatzleiter“ Felix Wallenstein und seine Kameraden bestand die Herausforderung darin, das Feuer an der Ausbreitung und einem übergreifen auf ein benachbartes Feld zu hindern und es schließlich abzulöschen. Aufgrund des trockenen Wetters stand zusätzlich während der Übung ein weiteres Feuerwehrfahrzeug zur Absicherung bereit. Da die jugendlichen Feuerwehrmänner das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht hatten, war ein Eingreifen jedoch nicht notwendig.

Gegen Abend folgten noch zwei weitere Einsätze, bei einem musste eine Person aus einem „brennenden“ Hallenanbau gerettet werden. Beim zweiten Einsatz wurde eine vermisste Person im Feld gesucht.

P1000776_lr_1Nach diesem aufregenden ersten Teil des Berufsfeuerwehrtages war gegen 0 Uhr Nachtruhe angesagt. Diese wurde jedoch gegen 3 Uhr in der Nacht abrupt unterbrochen. Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle konnte jedoch Entwarnung gegeben werden, es handelte sich um einen Fehlalarm. Zurück im Feuerwehrhaus ging es wieder zurück in die noch warmen Betten, um dann gegen halb sieben wieder aus dem Schlaf gerissen zu werden. Der letzte Einsatz an diesem Tag führte die Jugendlichen zu einem „Waldbrand“ am Hochbehälter in Rodheim. Auch wenn Einigen die kurze Nacht anzumerken war, so war die Lage doch schnell unter Kontrolle.

Zurück im Feuerwehrhaus wurde das Fahrzeug wieder einsatzbereit gemacht und auf die Jugendlichen wartete ein ausgiebiges Frühstück.

Jugendwart Jochen Schneider zeigte sich hoch erfreut von den Leistungen seiner Jugendlichen. Sie hatten an diesem Wochenende die Möglichkeit ihr erlerntes Wissen in Übungen praktisch anzuwenden und den Zusammenhalt im Team weiter auszubauen.

Nachdem das Gerätehaus wieder aufgeräumt war, konnten die Jugendlichen gegen 10 Uhr den Heimweg antreten. Für Einige von ihnen wird er nach diesen spannenden 24 Stunden wahrscheinlich direkt im Bett geendet haben, auch wenn natürlich keiner wirklich müde war.

Was tun, wenn’s brennt? Die Kita-Kinder wissen es jetzt!

Brandschutz-Erzieher der Rodheimer Feuerwehr verbinden Spaß mit Lernen – Demonstration mit dem „Rauchhaus“

Der Artikel ist am 5. Mai 2010 in der Wetterauer Zeitung erschienen und wurde uns freundlicherweise von Hr. Heßler zur Verfügung gestellt.

„Sonst sind sie nicht so brav“, sagt Iris Warmuth vom Kindergarten Regenbogen in Rodheim und lacht. Mit höchster Konzentration sitzen die Kindergartenkinder um ein Telefon herum und üben mit Feuerwehrleuten aus Rodheim, wie man einen Notfall richtig meldet.

Das Absetzen von Notrufen ist nur eine von vier Stationen, die die Kinder an diesem Morgen absolvieren. Jedes Jahr besuchen die Kita-Kinder, die zum Sommer in die Schule kommen, die Feuerwehr zur Brandschutzerziehung. Hier lernen sie einiges über die Arbeitsweise der Brandschützer, aber auch, wie man sich im Notfall verhalten sollte. „Wir bereiten uns gezielt vor und beschäftigen uns in der Woche vor dem Besuch mit dem Thema Feuerwehr“, erzählt Erzieherin Margit Klügl. Auch die Eltern bekommen bei einem Elternabend erklärt und gezeigt, was die Kleinen lernen und wie die Stationen aufgebaut sind.

„Die Feuerwehr ist natürlich etwas, was Jungen und Mädchen in diesem Alter gleichermaßen interessiert und fasziniert. Und es ist umso schöner für die Kinder, wenn wir nach der Themenwoche hierher kommen und sie die Sachen sehen und anfassen dürfen“, sagt Klügl.

Im Gerätehaus machen sich die Kinder mit der Kleidung der Feuerwehrleute vertraut und dürfen Helme und Jacken selbst anprobieren. „Ein Feuerwehrmann mit Atemschutz und voller Ausrüstung kann auf Kinder bedrohlich wirken. Hier machen sie sich damit vertraut, damit sie im Ernstfall keine Angst vor ihren Rettern haben“, erklärt Carsten Franz von der Rodheimer Wehr.

Außerhalb des Gerätehauses neben dem Bürgerhaus erkunden die Kinder in Gruppen ein Feuerwehrauto. Außerdem dürfen sie mit dem Schlauch spritzen.

Zum Abschluss zeigen die Feuerwehrleute den Kindern an einem selbst gebauten „Rauchhaus“, einer Art Puppenhaus mit Glasfront, wie sich Rauch bei einem Brand in der Wohnung verteilt. Dabei bekommen die Kinder gleichzeitig den Sinn eines Rauchmelders vermittelt und wie man die Rauchentwicklung in der Wohnung bei einem Brand eindämmen kann.

Bevor die Kinder sich auf den Rückweg zum Kindergarten machen, bekommt noch jeder eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Branderziehungsprogramm.

Quelle Bild und Text: Hr. Heßler / Wetterauer Zeitung

Kindermaskenball 2010

[imgdb=right|688|3/]Am Faschingssonntag fand wieder der traditionelle Kindermaskenball der Jugendfeuerwehr im Bürgerhaus statt. Um 14:11 Uhr wurde die Veranstaltung von Jugendwart Jochen Schneider und dem Spritzerpräsidenten Klaus Hagenreiner, offiziell eröffnet. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits einige Kinder mit ihren Eltern im Saal eingefunden. Klaus Hagenreiner stand in der letzten Woche als neuer Sitzungspräsidenten der Spritzer auf der Bühne, bei den Kindern ist er jedoch bereits seit ein paar Jahren als Moderator des Kindermaskenballs bekannt. So verwunderte es nicht, dass er die Kinder wieder mit jeder Menge Spaß durch das Programm führte.

Die Kinder konnten im Bürgerhaus ausgelassen zur Musik von DJ Tobias Hagenreiner tanzen und toben. Die Jugendfeuerwehr hatte auch in diesem Jahr wieder verschiedene Spiele für die Kinder vorbereitet. So konnten die Kinder beim bekannten Eierlauf ihre Schnelligkeit und Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Beim Luftballonwettbewerb, der in diesem Jahr zum ersten Mal ganztägig statt fand, waren vor allem die großen Lungen der Mütter und Väter gefragt, um das Beste Ergebnis zu erzielen.

[imgdb=left|689|3/]Die Gruppe „Fantasy“ des TTSC Chapeau Claque führte ihren Tanz „Aloha Hawaii“ auf und begeisterte das anwesende Publikum. Die 5 bis 12 Jahre alten Tänzerinnen unter der Leitung von Silvia Full waren bereits bei der Spritzersitzung zu sehen und konnten dort ebenfalls mit ihrer gelungenen Darbietung überzeugen.

Nach einer kurzen Pause ging es mit der „Reise nach Jerusalem“ weiter. Aus den 11 angetretenen Kindern wurde nach mehreren Durchläufen die Gewinnerin ermittelt, die sich ihren Preis tapfer erkämpft hatte. Mit dem traditionellen Wurstschnappen wurde der Endspurt zum Rodheimer Kindermaskenball eingeläutet. Einige Eltern hatten als Kinder selbst schonmal unter dem großen Ring gestanden und nach den aufgehängten Würstchen geschnappt. Jetzt standen sie um den Ring herum und feuerten ihre Kinder kräftig an.

[imgdb=right|690|3/]Als die Jugendfeuerwehr gegen Ende der Veranstaltung nochmal die Bühne betrat, warteten die Kinder bereits geduldig davor auf den großen Bonbonregen. Als die Jugendfeuerwehr mit dem Bonbonwurf begann, warteten im Saal bereits viele fleißigen Hände darauf, die Bonbons wieder einzusammeln.

Am Ende verabschiedete Klaus Hagenreiner die Kinder und ihre Eltern und wünschte ihnen noch eine schöne Faschingszeit. Jugendwart Jochen Schneider dankte den Besuchern für ihr Kommen und allen beteiligten Helfern für die tatkräftige Unterstützung.